VDIK eröffnet politisches Büro am Gendarmenmarkt – und positioniert sich als Stimme der Automobilbranche
VDIK eröffnet politisches Büro am Gendarmenmarkt – und positioniert sich als Stimme der Automobilbranche
Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hat ein neues Büro am historischen Gendarmenmarkt in Berlin eröffnet. Der Standort soll politische Diskussionen, Ausschusssitzungen und Presseveranstaltungen beherbergen und damit das Engagement der Organisation gegenüber Politik und Öffentlichkeit stärken.
Zur Eröffnung waren Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, und VDIK-Präsidentin Imelda Labbé anwesend. Hirte nutzte die Gelegenheit, um die von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen pauschalen Flottenquoten im Entwurf des Industrial Accelerator Act (IAA) zu kritisieren. Er betonte, dass Klimaschutzmaßnahmen auch die wirtschaftliche Stabilität der Automobilindustrie berücksichtigen müssten.
Labbé verwies unterdessen auf die anhaltenden Herausforderungen bei der Verbreitung von Elektrofahrzeugen, insbesondere auf Lücken in der Ladeinfrastruktur und hohe Stromkosten. Gleichzeitig hob sie die wachsende Bedeutung des Verbandes in politischen Debatten hervor – mit dem Ziel, Deutschlands Attraktivität als Standort für internationale Automobilhersteller weiter zu stärken.
Das neue Büro wird als zentrale Plattform für die Interessenvertretung des VDIK dienen. Der Verband vertritt Marken wie BYD, MG, Nio und Tesla sowie etablierte deutsche Hersteller und steht gemeinsam für fast die Hälfte aller Neuzulassungen im Land.
Mit der Berliner Dependance unterstreicht der VDIK seinen Anspruch auf eine intensivere politische und öffentliche Einbindung. Der Standort soll künftig als Forum für Diskussionen zu Industriepolitik, Ladeinfrastruktur und Wettbewerbsfragen dienen. Der Verband plant, von hier aus seine Rolle als wichtige Stimme der internationalen Hersteller in Deutschland weiter auszubauen.
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