Florian Kohfeldt fürchtet emotionale Relegation gegen seinen Ex-Klub Werder Bremen
Kohfeldt über seine Zeit bei Werder: "Wie der erste Ultra-Fan" - Florian Kohfeldt fürchtet emotionale Relegation gegen seinen Ex-Klub Werder Bremen
Florian Kohfeldt hat in einem aktuellen Interview mit der Süddeutschen Zeitung über seine lange und emotionale Verbindung zu Werder Bremen gesprochen. Der heutige Trainer von Darmstadt 98 verbrachte 15 Jahre in verschiedenen Funktionen beim Verein, bevor er 2021 ging. Nun, da beide Teams im Mai möglicherweise in den Relegationsspielen aufeinandertreffen könnten, gesteht er, dass diese Aussicht für ihn persönlich äußerst schwierig wäre.
Kohfeldt stieß 2006 zu Werder Bremen und arbeitete sich vom Jugendtrainer über den Assistentenposten und die Leitung der Amateurmannschaft bis zum Cheftrainer hoch. Sein Engagement war unermüdlich – manchmal sogar zu sehr. Im Interview räumte er ein, dass seine Loyalität mitunter in eine ungesunde Richtung kippte: zwar aus guten Absichten geboren, doch mit einer auf Dauer untragbaren Dynamik.
Seine Amtszeit war von Höhen geprägt, etwa der Auszeichnung als "Trainer des Jahres" in der Bundesliga 2018. Doch sein Abschied 2021 fiel in eine Phase des Umbruchs: Kurz darauf stieg der Verein in die 2. Bundesliga ab. Seither kämpft Werder Bremen mit Instabilität: ein kurzer Abstecher in die Zweitklassigkeit 2021/22, der direkte Wiederaufstieg als Vizemeister und anschließend Platzierungen im Mittelfeld. Die finanziellen Belastungen durch die COVID-19-Pandemie verschärften die Lage zusätzlich, zwangen zu Sparmaßnahmen und minderten die Einnahmen.
Nach seinem Weggang aus Bremen übernahm Kohfeldt kurzfristig Aufgaben beim VfL Wolfsburg und beim belgischen Klub KAS Eupen, bevor er im September 2024 bei Darmstadt 98 landete. Dort beschreibt er seinen Ansatz als ausgewogener – weniger alles verschlingend als noch in Bremen. Doch das Schicksal könnte ihn nun mit seiner Vergangenheit konfrontieren. Während Werder Bremen gegen den Abstieg kämpft und Darmstadt den Aufstieg anstrebt, könnten die beiden Vereine in den Mai-Relegationsspielen aufeinanderprallen.
Kohfeldt verhehlt nicht, wie unangenehm ihm dieser Gedanke ist. Ein Duell gegen seinen Ex-Klub, gibt er zu, wäre für ihn persönlich das schlimmstmögliche Szenario.
Die mögliche Relegation zwischen Darmstadt und Werder Bremen würde Kohfeldt gegen den Verein stellen, den er über ein Jahrzehnt lang als seine sportliche Heimat considérée. Seine Reflexionen zeigen, wie emotional belastend die Situation für ihn ist – selbst wenn beide Teams jetzt vorrangig daran arbeiten, ihre Ligazugehörigkeit zu sichern. Das Ergebnis könnte nicht nur ihre Saison prägen, sondern auch Kohfeldts eigenes Verhältnis zu seiner Vergangenheit.
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