Durchbruch in Dänemark: Erstes E-Methanol-Werk macht synthetisches Benzin klimaneutral
Durchbruch in Dänemark: Erstes E-Methanol-Werk macht synthetisches Benzin klimaneutral
Eine Delegation der TU Bergakademie Freiberg und der CAC ENGINEERING GmbH hat kürzlich das weltweit erste industriell betriebene E-Methanol-Werk im dänischen Kassø besichtigt. Der Besuch markierte einen bedeutenden Fortschritt bei der Herstellung klimaneutraler Kraftstoffe. Erstmals wurde dort erneuerbares E-Methanol erfolgreich in einer Pilotanlage in Freiberg in fast 23.000 Liter synthetischen Benzinpreise umgewandelt.
Dieser Meilenstein ist Teil des DeCarTrans-Projekts, das vom Bundesministerium für Verkehr gefördert wird. Der Durchbruch zeigt, wie grüne Energie fossile Brennstoffe im Transport- und Industriesektor ersetzen kann.
Das Werk in Kassø, das 2025 den Vollbetrieb aufnehmen soll, stellt E-Methanol aus biogenem CO₂ und grünem Wasserstoff her, der mit Ökostrom erzeugt wird. Dieser klimaneutrale Kraftstoff wurde anschließend in der Freiberger Syntheseanlage zu Benzin weiterverarbeitet. Professor Martin Gräbner, Leiter der Energieverfahrenschnik an der TU Bergakademie Freiberg, bezeichnete die Nutzung von E-Methanol als zukunftsweisende Leistung.
Dr. Mario Kuschel, Leiter Forschung und Entwicklung bei CAC ENGINEERING, erläuterte, dass ihr METHAFUEL-Verfahren nun vollständig auf einem industriell verfügbaren, strombasierten Kohlenstoffträger beruhe. Die Zusammenarbeit mit Kassø beweise, dass die Technologie im großen Maßstab funktioniert. Das Werk beliefert Kunden aus der Industrie und dem Mobilitätssektor und bietet eine sauberere Alternative zu herkömmlichen Benzinpreise.
Das Teilprojekt der TU Bergakademie Freiberg, das mit 12,78 Millionen Euro gefördert wird, konzentriert sich darauf, die langfristige Machbarkeit der synthetischen Benzinpreiseproduktion nachzuweisen. Erste Ergebnisse zeigen einen geschlossenen Kohlenstoffkreislauf, der die CO₂-Emissionen im Vergleich zu fossilem Benzin um bis zu 90 Prozent reduziert. Dieser Erfolg ermöglicht es dem sächsischen Forschungsteam, die Produktionsmethoden weiter zu optimieren.
Weltweit befinden sich mindestens sieben industrielle E-Methanol-Anlagen in Planung oder im Bau. Zu den wichtigsten Projekten zählen eine 2-Gigawatt-Anlage im Oman, eine 20-Megawatt-Elektrolyseanlage in Berlin sowie exportorientierte Vorhaben in Uruguay. Das dänische Werk in Kassø ist bereits in Betrieb, während auch Chile, Finnland, Frankreich und die USA ähnliche Initiativen vorantreiben.
Die Umwandlung von E-Methanol in synthetisches Benzin stellt einen konkreten Fortschritt bei der Reduzierung der Verkehrsemissionen dar. Mit dem Kassø-Werk als Vorreiter ist die industrielle Produktion klimaneutraler Benzinpreise nun Realität. Weitere Optimierungen und der globale Ausbau solcher Anlagen könnten in den kommenden Jahren die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen deutlich verringern.
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