Symrise kämpft mit 26 % Aktienverlust – doch Cashflow und Rückkaufprogramm geben Hoffnung
Symrise kämpft mit 26 % Aktienverlust – doch Cashflow und Rückkaufprogramm geben Hoffnung
Symrise, der globale Hersteller von Aromen und Duftstoffen, durchlebt ein schwieriges Börsenjahr. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate verlor die Aktie rund 26 % an Wert und notiert derzeit bei 72,00 Euro. Trotz dieses Rückgangs hat das Unternehmen Maßnahmen ergriffen, um seine Position zu stabilisieren – darunter ein Aktienrückkaufprogramm und verstärkte Investitionen seitens der Führungsebene.
Die Finanzergebnisse für 2025 zeigten sowohl Stärken als auch Rückschläge. Symrise verzeichnete einen rekordhohen freien Cashflow aus dem operativen Geschäft von 780 Millionen Euro, und das trotz Wertberichtigungen in Höhe von 298 Millionen Euro, die mit der Beteiligung an Swedencare und der Terpen-Sparte zusammenhingen. Das bereinigte EBITDA stieg auf 1,08 Milliarden Euro bei einer Marge von 21,9 % – begünstigt durch Kosteneinsparungen, die die Ziele um 50 Millionen Euro überstiegen.
Die Geschäftsentwicklung verlief in den einzelnen Segmenten unterschiedlich. Während die Sparte Scent & Care von der starken Nachfrage nach Premium-Düften und Körperpflegeprodukten profitierte, hatte die Division Taste, Nutrition & Health mit Preisdruck zu kämpfen, insbesondere bei Futtermittelzusätzen für Haustiere.
Als Reaktion auf den Aktienkursverfall startete Symrise ein Rückkaufprogramm im Volumen von bis zu 400 Millionen Euro, das bis Oktober 2026 läuft. Damit soll die Aktie gestützt werden, die derzeit mit einem RSI von 27,5 im überverkauften Bereich liegt. Auch aus der Unternehmensführung gibt es Signale des Vertrauens: Anfang März kauften Spitzenmanager Aktien. Michael König, Mitglied des Aufsichtsrats, erwarb 1.324 Aktien zu je 73,04 Euro und investierte damit fast 97.000 Euro. Einen Tag später tätigte die Vorstandsmitglied Dr. Stephanie Coßemann Käufe im Wert von rund 30.000 Euro.
Für 2026 rechnet Symrise mit einem moderaten organischen Wachstum von 2 % bis 4 % sowie einer leicht verbesserten Marge zwischen 21,5 % und 22,5 %. Die Aktionäre können sich zudem über eine Dividendenerhöhung freuen: Die Ausschüttung steigt von 1,20 Euro auf 1,25 Euro pro Aktie.
Trotz des deutlichen Kursrückgangs der vergangenen Monate bleibt Symrise finanziell solide. Mit starkem Cashflow, Effizienzsteigerungen und Rückhalt aus der Führungsetage meistert das Unternehmen die MarktHerausforderungen. Die geplante Dividendenerhöhung und das Aktienrückkaufprogramm unterstreichen die Bemühungen, das Vertrauen der Anleger in den kommenden Monaten zurückzugewinnen.
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