"Opferpopp 2.0" kehrt als immersives Klubhaus-Erlebnis nach Halle (Saale) zurück
"Opferpopp 2.0" kehrt als immersives Klubhaus-Erlebnis nach Halle (Saale) zurück
Eine neue immersive Theaterinstallation holt die Geschichten junger Menschen aus einer bahnbrechenden Produktion von 2007 zurück auf die Bühne. "Opferpopp 2.0 – Ein Requiem" feiert am 5. März 2026 im nt-Schaufenster des Thalia Theaters Halle Premiere. Das Projekt verwandelt den Veranstaltungsort in das Klubhaus Kluth – einen Raum, der Ausstellung, Performance und Clubkultur vereint.
Inspiriert ist die Produktion von "Opferpopp", einem Stück aus dem Jahr 2007, in dem junge Laiendarsteller:innen ihre Erfahrungen mit Gewalt und Vernachlässigung teilten. Fast zwei Jahrzehnte später greift "Opferpopp 2.0" diese Erzählungen wieder auf und fragt: Was ist seitdem aus den Beteiligten geworden? Die ursprünglichen Ensemblemitglieder – darunter Alexander Kluth, nach dem das Klubhaus benannt ist – haben sich längst neuen Wegen zugewandt; Kluth ist inzwischen verstorben.
Das nt-Schaufenster wird zum begehbaren Klubhaus Kluth, in dem Besucher:innen selbst entscheiden, wie intensiv sie sich einbringen möchten. Themen wie Erinnerung, Feier, Schmerz und Hoffnung prägen das Erlebnis. Besonders junge Menschen ab 14 Jahren sind eingeladen, teilzuhaben.
Die Produktion ist Teil der Reihe "ERINNERN IST HEIMAT", die sich mit Halles gesellschaftlichem Engagement, ungelösten Fragen und offenen Wunden auseinandersetzt. Anders als beim ursprünglichen "Opferpopp" von Volker Braun aus den 1990ern ist heute niemand mehr aus dem damaligen Ensemble in Halles Kunst- oder Kulturszene aktiv. Schlüsselfiguren wie Regisseur Leander Haussmann oder die Schauspieler Michael Gwisdek und Henry Hübchen haben sich längst zurückgezogen oder anderen Projekten zugewandt.
Die Installation ist vom 5. bis 22. März 2026 zu erleben und bietet einen Raum für Reflexion und Verbindung. Das Klubhaus Kluth soll als dauerhafter Treffpunkt für Jugendliche wirken – ein Gegenentwurf zum Schwund öffentlicher Räume für junge Menschen. Das Projekt ehrt das Vermächtnis Alexander Kluths und lädt neue Generationen ein, sich mit Halles vielschichtiger Geschichte auseinanderzusetzen.
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