28 March 2026, 16:01

Mainzer Rheinfrühlingsfest setzt 2025 wieder auf klassisches Feuerwerk

Große Menschenmenge auf einem Musikfestival mit beleuchteter Bühne, auf der Künstler spielen, umgeben von Bannern, Zelten links und Feuerwerk am dunklen Himmel dahinter.

Mainzer Rheinfrühlingsfest setzt 2025 wieder auf klassisches Feuerwerk

Das Mainzer Rheinfrühlingsfest kehrt in diesem Jahr mit Feuerwerk zurück – nach einem Versuch mit Drohnen-Lichtshows

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Die Veranstalter haben für zwei Samstage Ende März und Anfang April Feuerwerke geplant. Die Entscheidung folgt auf gemischte Reaktionen auf die umweltfreundliche Alternative beim letzten Johannisfest.

Im vergangenen Sommer hatte Mainz das traditionelle Feuerwerksfinale zum Johannisfest durch eine Drohnenshow ersetzt. Marianne Grosse, damals Kulturdezernentin der Stadt, begründete den Wechsel mit wachsendem Umweltbewusstsein und sich wandelnden öffentlichen Einstellungen. Die Drohnenshow kostete jedoch über 30.000 Euro – mehr als das Doppelte konventioneller Feuerwerke.

Die Schausteller haben sich nun entschieden, beim Rheinfrühlingsfest wieder auf Feuerwerk zu setzen. Marco Sottile, Vorsitzender des Mainzer Schaustellerverbandes, räumte ein, dass man prüfen müsse, wie gut die Drohnenshow angekommen sei. Bürgermeister Nino Haase hatte zuvor Drohnenvorführungen wegen ihrer visuellen Wirkung und des geringeren ökologischen Fußabdrucks unterstützt.

Das Fest findet am Samstag, den 28. März, und am Samstag, den 11. April, jeweils von 12 Uhr mittags bis Mitternacht statt. An beiden Abenden wird es Feuerwerk am Rheinufer geben, wobei der erste Termin die Eröffnung markiert. Die Stadtverwaltung erkannte zwar die höheren Kosten der Drohnenshows an, respektierte aber die Entscheidung der Veranstalter, den Publikumswünschen Vorrang einzuräumen.

Am 28. März und 11. April wird das Rheinfrühlingsfest also wieder mit Feuerwerk erstrahlen. Die Rückkehr spiegelt sowohl Kostengesichtspunkte als auch die Präferenzen der Besucher wider, auch wenn Drohnenshows für künftige Veranstaltungen weiterhin eine Option bleiben. Die Organisatoren werden weiterhin die Resonanz auf beide Formate auswerten.

Quelle