24 March 2026, 14:01

Jürgen Klopp lehnt Real-Madrid-Gerüchte ab und bleibt bei Red Bull

Ein junger Mann in einem blauen Trikot des Everton FC steht auf einem Fußballfeld mit grünem Rasen im Hintergrund.

Jürgen Klopp lehnt Real-Madrid-Gerüchte ab und bleibt bei Red Bull

Jürgen Klopp hat Gerüchte über eine Rückkehr ins Vereinsmanagement zurückgewiesen. Zwar wurde er in jüngsten Berichten mit Real Madrid in Verbindung gebracht, doch der ehemalige Liverpool-Trainer betont, es gäbe keine Gespräche. Derzeit bekleidet er die Position des Globalen Fußballchefs bei Red Bull, die er im Januar 2024 angenommen hat.

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Klopps Name tauchte im Zuge der Schwierigkeiten von Real Madrid unter Trainer Álvaro Arbeloa auf. Die Mannschaft belegte in dieser Saison nur den neunten Platz in der Champions-League-Gruppenphase und zog erst über die Play-offs ins Viertelfinale ein. In der Liga setzten Niederlagen gegen Osasuna und Getafe sowie das Ausscheiden im spanischen Pokal gegen den Zweitligisten Albacete das Team unter Druck – die sportliche Ausrichtung des Kaders wird zunehmend hinterfragt.

Der deutsche Coach bleibt jedoch auf seine aktuelle Aufgabe konzentriert. Weder gab es Kontakt zu Verantwortlichen aus Madrid, noch plant er in naher Zukunft die Übernahme der deutschen Nationalmannschaft. Sein Ruf gründet auf seinem energiegeladenen "Heavy-Metal-Fußball" – einem Spielstil, der auf aggressives Pressing und schnelle Angriffe setzt.

Bei Borussia Dortmund führte Klopp die Mannschaft zu zwei Meistertiteln in Folge und einem Double. Später beendete er mit dem FC Liverpool 2020 eine 30-jährige Titel-Dürre in der Liga und fügte 2019 den sechsten Champions-League-Triumph des Clubs hinzu. Trotz dieser Erfolge gibt es Zweifel, ob seine Methoden zum starbesetzten Kader von Real Madrid passen würden.

Aktuell liegen Klopps Prioritäten woanders: Seine Arbeit für Red Bull hält ihn beschäftigt, und Anzeichen für eine rasche Rückkehr an die Seitenlinie gibt es nicht.

Mit seiner Absage schließt Klopp die Tür für einen Wechsel nach Madrid – zumindest vorerst. Sein Fokus bleibt auf der globalen Rolle bei Red Bull, während seine vergangenen Erfolge weiterhin für Spekulationen sorgen. Real Madrid hingegen muss seine jüngsten Rückschläge ohne einen Trainerwechsel bewältigen.

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