Yasemin Karakaşoğlu erhält Bundesverdienstkreuz für ihr Lebenswerk in der Migrationsgesellschaft
Ella HuberYasemin Karakaşoğlu erhält Bundesverdienstkreuz für ihr Lebenswerk in der Migrationsgesellschaft
Professorin Yasemin Karakaşoğlu erhält am 3. Dezember 2021 das Bundesverdienstkreuz. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird die Auszeichnung um 11 Uhr im Schloss Bellevue unter dem Motto „Engagement in der Einwanderungsgesellschaft“ überreichen.
Die 56-jährige Wissenschaftlerin setzt sich seit Langem vehement für die deutsche Migrationsgesellschaft ein. Unermüdlich kämpft sie für die Unterstützung von Geflüchteten, die Förderung von Integration, die Stärkung der Frauenrechte, den interreligiösen Dialog sowie Chancengleichheit im Bildungssystem.
In ihrer Laufbahn wirkte sie unter anderem als Mitgründerin des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration. Zudem leitete sie den Rat für Migration. Aktuell ist sie Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Islam-Collegs Deutschland und gehört dem Fachgremium des Dokumentationszentrums und Museums über die Migration in Deutschland (DOMiD) an.
Der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter, gratulierte ihr zu der Ehrung. Karakaşoğlu beschreibt ihre Arbeit als Brückenschlag zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft.
Mit der Auszeichnung wird ihr jahrzehntelanges Engagement für Integration und sozialen Zusammenhalt gewürdigt. Im Rahmen der Feierlichkeiten stehen ihre Verdienste um eine inklusivere Gesellschaft im Mittelpunkt. Ihre Arbeit hat die Position von Muslimen und marginalisierten Gruppen im öffentlichen Leben Deutschlands maßgeblich gestärkt.
