21 March 2026, 06:01

Wohin verschwanden die Symbole der DDR nach 1990?

Zwei Medaillen mit lila und weißen Bändern, die mit eingravierter Schrift versehen sind, auf einer maronenfarbenen Oberfläche.

Neue Ausstellung: 'Die Beseitigung von GDR-Staatssymbolen' - Wohin verschwanden die Symbole der DDR nach 1990?

Dreißig Jahre nach dem Fall der Deutschen Demokratischen Republik sind viele ihrer Symbole aus dem öffentlichen Leben verschwunden. Flaggen, Abzeichen und Orden, die einst mit dem Staat verbunden waren, tauchen heute nur noch selten in offiziellen Zusammenhängen auf. Eine neue Ausstellung in Berlin zeichnet nun nach, was mit diesen Relikten nach der Wiedervereinigung geschah.

Als die DDR 1990 unterging, wurden unzählige Staatsinsignien entsorgt. Manche landeten im Sperrmüll, andere auf Flohmärkten. Einige Stücke jedoch wurden bewahrt und fanden später ihren Weg in Museen.

Das DDR-Museum in Berlin-Mitte zeigt die Ausstellung "Ein Land im Container: Die Entsorgung der DDR-Staatssymbole", die noch bis Mitte November zu sehen ist. Sie untersucht, wie diese Gegenstände nach dem Ende des Regimes behandelt wurden. Während Gedenkmünzen – etwa aus der Serie "Brandenburger Tor" von 1971 – bei privaten Sammlern weiterhin beliebt sind, ist über das Schicksal offizieller Orden und Abzeichen wenig bekannt.

Öffentliche Aufzeichnungen geben keine Auskunft darüber, welche Institutionen – falls überhaupt – bedeutende Bestände dieser Objekte besitzen. Händler wie das Emporium Hamburg bieten gelegentlich DDR-Münzen an, doch größere Archive oder spezielle Ausstellungen für Staatsorden sind nicht dokumentiert.

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Die Ausstellung wirft ein Licht auf das verstreute Überdauern der DDR-Symbole: Manche wurden weggeworfen, andere verkauft, und nur wenige fanden in Museen eine neue Heimat. Bisher bleibt unklar, wie viel von alledem noch existiert – und wo es sich befindet.

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