27 June 2026, 12:00

Wie Halle 4 zur heimlichen WM-Wettzentrale mit Gebeten und Reifen-Einsätzen wurde

Die Fußball-Weltmeisterschaft

Wie Halle 4 zur heimlichen WM-Wettzentrale mit Gebeten und Reifen-Einsätzen wurde

Halle 4 hat sich während der FIFA-Weltmeisterschaft in eine improvisierte Wettbüro-Filiale verwandelt. Kollegen schließen pro Spiel mehr als drei Dutzend Wetten ab – die Einsätze reichen von Essen über Sprit bis hin zu Autoreifen.

Das Wettfieber ist so groß, dass während des Turniers niemand Urlaub nimmt. Manche zahlen sogar für spirituelle Unterstützung, um die Ergebnisse zu beeinflussen. Eine Kollegentochter, Hatice, wurde engagiert, um für den Erfolg der deutschen Mannschaft zu beten – und erhielt nach dem Auftaktsieg gegen Curaçao 15 Euro.

Doch nicht alle Gebete zeigen Wirkung. Franck Ribéry, einstiger französischer Nationalspieler, erwies sich etwa als immun gegen solche Versuche. Dennoch gehen die Bemühungen, den Ausgang der Spiele zu lenken, weiter – sei es durch Wetten oder Segen.

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Der Verfasser des Berichts fühlt sich vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) trotz seines Engagements übergangen. Zudem stellt er fest, dass gläubige Nationen die Weltmeisterschaft trotz aller Gebete noch nie gewonnen haben.

Die WM hat Halle 4 zu einem Zentrum aus Wetten und geflüsterten Hoffnungen gemacht. Gebete, Wetten und das Gefühl einer unerkannten Leistung prägen die Atmosphäre. Doch die Ergebnisse des Turniers bleiben ungewiss – ganz gleich, wie hoch die Einsätze sind oder wie inbrünstig gebetet wird.

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