26 March 2026, 22:01

Vernetzte Autos: Fortschritte bei IT-Sicherheit – doch Hacker bleiben eine Gefahr

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Vernetzte Autos: Fortschritte bei IT-Sicherheit – doch Hacker bleiben eine Gefahr

Vernetzte Fahrzeuge haben in den letzten 15 Jahren erhebliche Fortschritte bei der IT-Sicherheit gemacht. Klare Vorschriften regeln heute, wie Hersteller Fahrzeuge vor Cyberangriffen schützen. Dennoch bleiben elektrisch betriebene Modelle trotz dieser Fortschritte besonders anfällig für Hackerangriffe, wie ein aktueller Bericht zeigt.

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Die ersten vernetzten Fahrzeuge verfügten kaum über wirksame Sicherheitsvorkehrungen und waren damit ein leichtes Ziel für digitale Einbrüche. Im Laufe der Zeit führte die Branche strengere Standards und bessere Schutzmechanismen ein. Heute tragen vernetzte Funktionen wie Assistenzsysteme durch die Verringerung von Unfällen zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei.

Doch nach wie vor bestehen Schwachstellen. Viele Fahrzeuge setzen auf unzureichende Authentifizierungsmethoden, etwa die Nutzung allein der Fahrzeug-Identifikationsnummer für den Zugriff. Hacker könnten diese Lücken ausnutzen, um ganze Modellreihen lahmzulegen oder Funktionen wie die Heizung auf Höchstleistung in tausenden Elektroautos ferngesteuert zu aktivieren. Ein solcher Angriff würde die Batterien komplett entladen.

Die Sicherheitscommunity arbeitet mittlerweile branchenübergreifend zusammen, um die verbleibenden Risiken einzudämmen. Zwar wurden in den letzten fünf Jahren keine erfolgreichen großangelegten Hackerangriffe über API-Schnittstellen gemeldet, doch warnen Experten, dass die Gefahr solcher Vorfälle weiterhin besteht.

Das Risiko von Unfällen ist stärker gesunken, als die Bedrohung durch Cyberangriffe gewachsen ist. Die Sicherheitsmaßnahmen werden zwar kontinuierlich weiterentwickelt, doch bleibende Schwächen machen Angriffe auf vernetzte Fahrzeuge nach wie vor möglich. Hersteller und Aufsichtsbehörden müssen wachsam bleiben, um Fahrzeuge vor neuen digitalen Bedrohungen zu schützen.

Quelle