04 April 2026, 16:01

Steine auf Gleisen: Kinder legen Zugverkehr zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahm

Kinder spielen mit einem Spielzeugrennzug auf einem Bahngleis, umgeben von Häusern und Bäumen, mit Text unten.

Steine auf Gleisen: Kinder legen Zugverkehr zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahm

Zugverbindungen zwischen Deutsch Evern und Lüneburg durch Steine auf Gleisen behindert

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Nachdem Kinder Steine auf die Bahnschienen gelegt hatten, kam es zu Verspätungen im Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg. Der Vorfall ereignet sich zu einem Zeitpunkt, an dem Behörden vor den Gefahren warnen, die vom Betreten von Gleisanlagen – insbesondere in den Schulferien – ausgehen.

Dies ist nicht das erste Mal, dass es zu einem solchen Zwischenfall kommt. Polizeilichen Aufzeichnungen zufolge gab es in den vergangenen zwei Jahren mindestens zwei ähnliche Fälle, darunter einen in Mühldorf am Inn, wo zwei Kinder in der Nähe einer Brücke gesichtet wurden, auf deren Gleisen Steine lagen.

Die Störung begann, als ein Lokführer mehrere Kinder auf den Schienen entdeckte und sofort die Polizei alarmierte. Beamte trafen mit Blaulicht schnell am Ort ein, fanden dort jedoch niemanden vor.

Die Bahnstrecke wurde vorrübergehend gesperrt, um die Sicherheit zu gewährleisten, was zu Verspätungen für die Fahrgäste führte. Später bestätigten die Behörden, dass absichtlich Steine auf den Gleisen platziert worden waren, wodurch Züge abbremsen oder anhalten mussten.

Die Bundespolizei betont seit Langem, dass das Betreten von Gleisbereichen äußerst gefährlich ist. Kinder erkennen die Risiken – wie etwa Hochgeschwindigkeitszüge oder Stromschläge – oft nicht. Das Ablegen von Gegenständen auf den Schienen stellt zudem eine Straftat dar und kann für die Verantwortlichen schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

In den letzten zwei Jahren häufen sich ähnliche Vorfälle. So wurden in Mühldorf am Inn zwei Kinder in der Nähe einer Brücke beobachtet, auf deren Gleisen Steine abgelegt worden waren. Ermittlungen in anderen Fällen deuten darauf hin, dass häufig Kinder im Alter von etwa zehn Jahren in solches Fehlverhalten verwickelt sind.

Fahrgäste müssen bei derartigen Vorfällen mit Verspätungen rechnen. Die Bundespolizeiinspektion Bremen steht für weitere Auskünfte zum Fall zur Verfügung.

Die Behörden rufen Eltern dazu auf, mit ihren Kindern über die Gefahren in Gleisbereichen zu sprechen. Angesichts der bevorstehenden Schulferien fordert die Polizei erhöhte Wachsamkeit, um weitere Störungen und Risiken zu vermeiden.

Quelle