18 March 2026, 18:01

Spritpreise explodieren: Super E10 kostet in Schleswig-Holstein über zwei Euro pro Liter

Eine Liniengrafik mit der Bezeichnung "Spritpreise in den Vereinigten Staaten" auf einem weißen Hintergrund zeigt zwei Linien: eine stetig ansteigende blaue Linie, die sinkende Spritpreise darstellt, und eine etwas höhere grüne Linie, die steigende Preise darstellt.

FDP fordert Bundesratsinitiative wegen hoher Spritpreise - Spritpreise explodieren: Super E10 kostet in Schleswig-Holstein über zwei Euro pro Liter

Spritpreise in Deutschland steigen stark an – Super E10 kostet in Schleswig-Holstein über zwei Euro pro Liter

Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind deutlich gestiegen, in Schleswig-Holstein liegt der Preis für Super E10 mittlerweile bei über zwei Euro pro Liter. Der starke Anstieg folgt auf monatelang steigende Ölpreise und regionale Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg. Nun wird in der Politik diskutiert, wie die finanzielle Belastung für Autofahrer und Unternehmen gelindert werden kann.

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Am 17. und 18. März 2026 mussten Autofahrer in Schleswig-Holstein für Super E10 mehr als zwei Euro pro Liter zahlen. Dies stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber dem bundesweiten Durchschnitt von 1,76 Euro im Februar 2026 dar – ein Wert, der bereits 2,1 Cent höher lag als im Januar. Vor einem Jahr, im Februar 2025, kostete derselbe Kraftstoff noch etwa 1,82 Euro pro Liter. Die anhaltende Volatilität auf den Ölmärkten, verschärft durch den Iran-Krieg, hat die Preise in den letzten zwölf Monaten weiter in die Höhe getrieben.

Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen betonte zwar das Engagement des Landes für Klimaneutralität, räumte jedoch ein, dass die Möglichkeiten zur direkten Senkung der Spritpreise begrenzt seien. Langfristig bleibe die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen die beste Lösung. Unterdessen schlug die Oppositionsführerin Serpil Midyatli (SPD) eine Übergewinnsteuer für Unternehmen vor, die übermäßig von der Krise profitieren.

Auch die FDP hat sich eingeschaltet: Christopher Vogt regte eine Initiative des Bundesrates an, um die Kraftstoffsteuern zu senken. Der Vorschlag orientiert sich an früheren Maßnahmen wie der Reduzierung der Stromsteuer, die Verbrauchern finanziell entlasten sollten. Vogts Partei drängt nun auf schnelle Lösungen, um die steigenden Kosten an der Zapfsäule abzufedern.

Der Preisschub hat eine politische Debatte über kurzfristige Entlastungen und langfristige Energiestrategien ausgelöst. Die Landesregierung in Schleswig-Holstein sieht sich bei direkten Gegenmaßnahmen in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt, während Forderungen nach Steuerreformen und Gewinnabschöpfungen an Fahrt gewinnen. Bis auf Weiteres zahlen Autofahrer jedoch Rekordbeträge – und die Krise hält an.

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