08 May 2026, 08:01

SPD Mitte setzt auf Alexandra Wend als neue Bezirksbürgermeisterin-Kandidatin

Plakat der Berliner Secession mit einer Frau in einem grünen Kleid und einem Mann in einem schwarzen Anzug, mit Text zur Beschreibung des Ereignisses.

SPD Mitte setzt auf Alexandra Wend als neue Bezirksbürgermeisterin-Kandidatin

Die SPD im Berliner Bezirk Mitte hat Alexandra Wend als Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin nominiert. Die Entscheidung folgt auf den Rückzug von Uta Francisco dos Santos, die sich nach Kritik wegen Wahlkampfs während einer Krankschreibung aus dem Rennen genommen hatte. Wends Nominierung soll auf einer Bezirksdelegiertenkonferenz im Mai offiziell bestätigt werden.

Uta Francisco dos Santos hatte ursprünglich geplant, sowohl für das Amt der Bezirksbürgermeisterin als auch für die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zu kandidieren. Berichten zufolge hatte sie jedoch Wahlkampf betrieben, während sie offiziell krankgeschrieben war. Dies löste Forderungen der örtlichen SPD nach ihrem Rückzug aus. Später nannte sie eine „Medienkampagne“ „rechter Medien“ als Grund für ihre Entscheidung, bleibt aber Spitzenkandidatin für die BVV.

Alexandra Wend, derzeit stellvertretende Vorsitzende der SPD Pankow, wurde mit großer Mehrheit vom lokalen Parteivorstand ausgewählt. Von 29 Stimmen entfielen 28 auf sie, nur eine war dagegen. Wend leitet zudem die Abteilung für Gleichstellungspolitik in der Arbeits- und Wirtschaftspolitik der Senatsverwaltung für Arbeit in Berlin.

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Für Wend ist es nicht die erste Kandidatur für die SPD: Bereits bei der Bundestagswahl 2025 trat sie für die Partei in Pankow an. Die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen finden am 20. September statt.

Ihre Nominierung wird auf der anstehenden Bezirksdelegiertenkonferenz finalisiert. Bei Bestätigung wird sie den SPD-Wahlkampf in Mitte für die Septemberwahlen anführen. Die Partei geht nun ohne Francisco dos Santos in den Wahlkampf, die trotz ihres Rückzugs aus dem Bürgermeisterinnenrennen auf der Liste für die BVV bleibt.

Quelle