02 April 2026, 18:01

Spargelsaison in Brandenburg startet mit Hoffnung trotz schrumpfender Anbauflächen

Altes Buch mit einer detaillierten Karte der Brandenburg-Region Deutschlands auf einem schwarzen Hintergrund, einschließlich geografischer Merkmale und Text.

Spargelsaison in Brandenburg startet mit Hoffnung trotz schrumpfender Anbauflächen

Offizieller Start der Spargelsaison in Brandenburgs größtem Anbaugebiet bei Beelitz

Die Spargelsaison hat in Brandenburgs wichtigstem Anbaugebiet nahe Beelitz offiziell begonnen. Trotz wachsender Herausforderungen in der Produktion blicken die Landwirte optimistisch auf eine ertragreiche Ernte in diesem Jahr. Zu Saisonbeginn liegen die Preise zwischen 15 und 18 Euro pro Kilogramm, doch mit steigendem Angebot werden sie voraussichtlich sinken.

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In den vergangenen fünf Jahren sind Brandenburgs Spargelfelder um etwa 10 bis 15 Prozent geschrumpft. Die Anbaufläche verringerte sich von rund 1.200 Hektar auf etwa 1.000 Hektar. Arbeitskräftemangel und steigende Produktionskosten haben viele Erzeuger dazu gezwungen, ihre Betriebe zu verkleinern.

Im vergangenen Jahr betrug die Erntemenge fast 19.000 Tonnen, doch nun sehen sich die Landwirte mit höheren Ausgaben konfrontiert. Die jüngste Erhöhung des Mindestlohns hat die Lohnkosten in die Höhe getrieben, während der Konflikt im Iran die Dieselpreise stark ansteigen ließ. Diese zusätzlichen Belastungen kommen hinzu, während lokale Produzenten mit günstigeren Importen aus Spanien, Mexiko und Griechenland konkurrieren müssen.

Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Nachfrage stabil. Die hohen Preise zu Saisonbeginn spiegeln das noch begrenzte Angebot wider, doch mit zunehmender Verfügbarkeit werden sich die Kosten voraussichtlich bei etwa 10 bis 12 Euro pro Kilogramm einpendeln.

Brandenburgs Spargelbauern stehen vor einer Mischung aus steigenden Kosten und ausländischer Konkurrenz. Die verringerte Anbaufläche und die wachsenden Ausgaben könnten künftige Ernten prägen, doch die Aussichten für diese Saison bleiben positiv. Mit Fortschreiten der Saison und größerer Marktversorgung werden sich die Preise voraussichtlich anpassen.

Quelle