20 March 2026, 20:03

Pötsch bleibt: Volkswagen setzt auf Kontinuität in stürmischen Zeiten

Volkswagen-Showroom mit drei blauen und weißen Autos, einem Tisch mit Gegenständen, Informationsplakaten, Glaswänden und Deckenleuchten.

Pötsch bleibt VW-Oberaufsichtsrat - Pötsch bleibt: Volkswagen setzt auf Kontinuität in stürmischen Zeiten

Hans Dieter Pötsch soll als Aufsichtsratsvorsitzender von Volkswagen weiter im Amt bleiben, nachdem der Nominierungsausschuss seine Wiederwahl unterstützt hat. Der 72-Jährige führt den Aufsichtsrat seit über zehn Jahren und strebt nun eine weitere Amtszeit an. Die Aktionäre werden auf der Hauptversammlung im Juni über seine Zukunft entscheiden.

Pötsch stieg 2003 bei Volkswagen als Finanzvorstand ein, eine Position, die er zwölf Jahre lang innehatte. Bereits 2006 übernahm er zusätzlich den Vorsitz im Aufsichtsrat der Porsche AG. Sein Einfluss wuchs weiter, als er 2010 zum Aufsichtsratsvorsitzenden von Volkswagen aufstieg.

Während seiner Amtszeit steuerte Pötsch das Unternehmen durch schwere Krisen, darunter die Folgen des gescheiterten Übernahmeversuchs von Porsche zwischen 2008 und 2012 sowie den Abgasskandal. Später leitete er die Umstrukturierung des Konzerns und den Wandel hin zur Elektromobilität ein. Seine Führungsrolle erstreckte sich auch auf die Porsche SE, deren Aufsichtsratsvorsitzender er von 2015 bis 2023 war.

Der Nominierungsausschuss hat nun seine Wiederwahl vorgeschlagen. Falls die Aktionäre am 18. Juni zustimmen, bleibt Pötsch an der Spitze, während Volkswagen weiterhin vor großen Herausforderungen in der Automobilbranche steht.

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Die endgültige Entscheidung liegt bei den Aktionären auf der nächsten Hauptversammlung. Ein Ja würde Pötschs langjährige prägende Rolle bei der strategischen Ausrichtung Volkswagens verlängern. Seine Erfahrung in finanzieller Aufsicht und Krisenbewältigung wird voraussichtlich weiterhin zentral für die Zukunft des Konzerns sein.

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