Petershausens Stadtwerke schaffen die Wende: Endlich wieder schwarze Zahlen
Tim VoigtPetershausens Stadtwerke schaffen die Wende: Endlich wieder schwarze Zahlen
Wende in der Finanzlage: Petershausens Stadtwerke kehren in die schwarzen Zahlen zurück
Der lokale Versorger in Petershausen hat eine finanzielle Trendwende bei seinen Wasser- und Abwasserdienstleistungen bekannt gegeben. Bis 2026 rechnet das Gemeindewerk Petershausen (EGP) nach Jahren mit Betriebsdefiziten erstmals wieder mit Überschüssen. Möglich wird dies durch eine kürzliche Anpassung der Gebühren für die Bürgerinnen und Bürger.
Die Wasser- und Abwasserentsorgung in Petershausen ist gesetzlich verpflichtet, ihre Kosten langfristig selbst zu decken. Jahrelang hinkten die Gebühren jedoch hinter den steigenden Ausgaben her, was zu kumulierten Fehlbeträgen führte. Um gegenzusteuern, beschloss der Gemeinderat zu Beginn des Jahres 2026 eine Erhöhung der Entgelte.
Die Anpassung erfolgte nicht willkürlich. Wie die Verantwortlichen bestätigten, wurden die neuen Sätze so berechnet, dass sie die zwischen 2022 und 2025 entstandenen Defizite ausgleichen. Zwar bleiben die genauen historischen Zahlen unveröffentlicht, doch deuten regionale Vergleiche darauf hin, dass ähnliche Kommunen jährlich Steigerungen von 3 bis 7 Prozent verzeichneten – bedingt durch Inflation, Energiekosten und notwendige Investitionen in die Infrastruktur.
Die neuen Tarife zeigen bereits Wirkung: Für 2026 werden allein aus der Wasserversorgung Einnahmen in Höhe von 110.000 Euro erwartet. Die Abwasserentsorgung soll sogar 250.700 Euro einbringen – damit würden beide Bereiche erstmals seit Jahren einen Überschuss erwirtschaften.
Die schwarzen Zahlen markieren einen finanziellen Neuanfang für die Wasser- und Abwasserwirtschaft in Petershausen. Durch die höheren Gebühren konnte das Defizit der vergangenen vier Jahre ausgeglichen werden. Die Bürger zahlen nun Beiträge, die den tatsächlichen Betriebskosten entsprechen.






