"Ohligs City Ring": Weniger Parkplätze, mehr Busse und Barrierefreiheit im Stadtverkehr
Tim Voigt"Ohligs City Ring": Weniger Parkplätze, mehr Busse und Barrierefreiheit im Stadtverkehr
Das Projekt „Ohligs City Ring“ soll umweltfreundlichen Verkehr fördern und die Anbindung an die Innenstadt verbessern. Zudem strebt es bessere Verbindungen zum Hauptbahnhof an. Vorgesehen sind Änderungen im Verkehrsfluss sowie bei den Parkregelungen.
Die Stadt will aus Sicherheitsgründen Konflikte zwischen parkenden Autos und Bussen verringern. Dafür entfallen auf der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße 28 Parkplätze, da neue Halteverbote und Verkehrsregeln eingeführt werden. Insgesamt gehen im gesamten Projektgebiet damit 35 Stellplätze verloren.
Eine Einbahnregelung auf der Rennpatt wird geprüft, um den Verkehrsfluss zu entlasten und den Busverkehr zu erleichtern. Zudem soll eine ehemalige Schulbus-Haltestelle auf der Rennpatt in eine Parkzone umgewandelt werden, wodurch acht neue Parkplätze entstehen. Barrierefreie Bushaltestellen werden neu geschaffen oder ausgebaut, um die Nutzung des ÖPNV attraktiver zu machen.
Unklar ist noch, ob die entfallenen Parkplätze außerhalb der Rennpatt ersetzt werden können. Die Gesamtzahl der öffentlichen Parkmöglichkeiten in der Umgebung steht bisher nicht fest.
Insgesamt werden zwar 35 Parkplätze abgebaut, aber acht neue geschaffen. Ziel des Projekts ist es, den Verkehrsfluss, die Barrierefreiheit und den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern. In der politischen Debatte müssen diese Vorteile gegen den Verlust von Parkflächen abgewogen und mögliche Alternativen diskutiert werden.






