Nigel Cabourn – ein Modepionier mit militärischem Erbe stirbt mit 76 Jahren
Amelie LangNigel Cabourn – ein Modepionier mit militärischem Erbe stirbt mit 76 Jahren
Der britische Modedesigner Nigel Cabourn, bekannt für seine prägenden Beiträge zur Herrenmode, ist im Alter von 76 Jahren verstorben. Sein Werk hinterlässt bleibende Spuren in der Modebranche und wurde von Kollegen sowie Institutionen gleichermaßen gewürdigt.
Cabourn begann seine Karriere mit einem Modedesign-Studium an der Northumbria University. Noch während seines Studiums gründete er seine erste Marke, Cricket. Im Laufe der Jahre machte er sich einen Namen mit sportlich-eleganten Designs und Oberbekleidung, die von Militäruniformen inspiriert waren.
Seine Leidenschaft für historische Militärstücke trieb ihn zu ausgedehnten Reisen und Recherchen an, wodurch er ein Archiv mit 4.000 Exponaten aufbaute. 2013 präsentierte er zur Feier des 60. Jahrestags von Edmund Hillarys Bestigung des Mount Everest eine exklusive Kollektion. Zudem schloss er im Laufe seiner Karriere Lizenzverträge in Japan und kooperierte mit verschiedenen Marken.
2015 übernahm Cabourn die Arbeitskleidungsmarke Lybro und gestaltete sie zu einer Kollektion um, die sich an ein jüngeres Publikum richtete. Seine Entwürfe fanden in Großbritannien, Japan und den USA großen Anklang und festigten seinen Ruf als eine der prägendsten Persönlichkeiten der Modebranche.
Der British Fashion Council bezeichnete ihn als einen der einflussreichsten und beständigsten Designer der britischen Mode. Sir Paul Smith erinnerte an ihn als wahren Freund und eine Schlüsselfigur des britischen Designs. Cabourns Beiträge zur Herrenmode und sein innovativer Gestaltungsansatz bleiben weit über die Branche hinaus hoch angesehen.






