Nexi und Visa revolutionieren Kartendienstleistungen für deutsche Banken
Amelie LangNexi und Visa revolutionieren Kartendienstleistungen für deutsche Banken
Nexi und Visa bündeln ihre Kräfte, um verwaltete Kartendienstleistungen in Deutschland auszubauen. Die Partnerschaft soll Banken dabei helfen, ihre Kartenprogramme effizienter zu modernisieren. Beide Unternehmen sehen darin eine Möglichkeit, die Veränderungen im Markt für Kartenemittenten zu beschleunigen.
Durch die Zusammenarbeit kann Nexi Banken, die Visa-Karten anbieten, komplette verwaltete Dienstleistungen aus einer Hand bereitstellen – von der Implementierung über den täglichen Betrieb und die Einhaltung von Compliance-Vorgaben bis hin zur Produktentwicklung. Ziel ist es, die Komplexität für Banken zu verringern und gleichzeitig die Zeit zu verkürzen, die für die Einführung neuer Kartenprodukte benötigt wird.
Nexis Ansatz basiert auf dem bereits in Italien etablierten Modell der "vollständig verwalteten Produkte". In Deutschland wird der Service über Nexi Ready abgewickelt, eine Plattform, die es Banken ermöglicht, Kartenprogramme ohne eigene Infrastruktur einzuführen. Das Angebot umfasst eine breite Palette an Produkten – von Premium- und KMU-Karten bis hin zu digitalen First-Lösungen, die sich insbesondere an jüngere Kunden richten.
Tobias Czekalla, Länderchef von Visa in Deutschland, verwies auf den wachsenden Druck, dem Banken ausgesetzt sind, sich schneller zu modernisieren. Christian Segersven, Co-Leiter des Issuing-Geschäfts bei der Nexi Group, ergänzte, dass die Partnerschaft einen breiteren Wandel vorantreiben werde, wie Emittenten ihre Kunden unterstützen.
Das neue Modell vereinfacht die Abläufe für Banken und beschleunigt die Markteinführung von Kartenprodukten. Durch den Verzicht auf eine eigene Infrastruktur erwarten Nexi und Visa, dass mehr Institute moderne Emissionslösungen übernehmen werden. Die Partnerschaft markiert einen wichtigen Schritt hin zu umfassenderen Veränderungen in der deutschen Bankenbranche.






