Drake sorgt mit "Iceman"-Stühlen für Chaos bei Raptors-Spiel gegen Cavaliers
Tim VoigtDrake sorgt mit "Iceman"-Stühlen für Chaos bei Raptors-Spiel gegen Cavaliers
Das Spiel der Toronto Raptors gegen die Cleveland Cavaliers heute Abend wurde von einem ungewöhnlichen Vorfall überschattet: Ein Werbestunt des Rappers Drake sorgte für Aufsehen. Seine maßgefertigten "Iceman"-Stühle in Eiszapfenform, die direkt am Spielfeldrand platziert waren, verbreiteten einen starken chemischen Geruch – die Veranstalter mussten sie mitten im Spiel entfernen. Es ist nicht das erste Mal, dass die aktuelle Marketingkampagne des Künstlers für Störungen sorgt.
Die Probleme begannen bereits vor dem Anpfiff, als Fans zu einer 7,5 Meter langen Eisinstallation in einem Parkhaus im Stadtzentrum strömten. Tausende versammelten sich für Selfies, doch einige versuchten mit Werkzeugen, Stücke aus der Konstruktion zu brechen – was Sicherheitsbedenken auslöste. Polizei und Feuerwehr mussten eingreifen, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
In der Arena selbst verströmten die "Iceman"-Stühle – hergestellt aus einer unbekannten chemischen Verbindung – einen beißenden Geruch, den die Spieler als unerträglich empfanden. Beschwerden vom Spielfeld veranlassten die Sicherheitskräfte zum Einschreiten; die Stühle wurden schließlich während der Partie entfernt.
Dies ist nicht der erste Vorfall im Zusammenhang mit Drakes Kampagne. Bereits Anfang des Monats hatte eine Explosion bei Dreharbeiten zu einem seiner Musikvideos im Stadtteil North York Anwohner aufgeschreckt. Der Lärm und die Erschütterungen veranlassten den Stadtrat von Toronto, James Pasternak, zu fordern, dass bei Pyrotechnik und Großveranstaltungen in Wohngebieten künftig besser informiert wird.
Während sich die Raptors nun auf das Duell mit den Cavaliers in den NBA-Playoffs 2026 vorbereiten, bleibt die Aufmerksamkeit auf die Folgen von Drakes Werbeaktionen gerichtet. Die entfernten Stühle und die Sicherheitsprobleme an der Eisinstallation zeigen, welche ungewollten Auswirkungen aufwendige Marketingstunts haben können. Ob weitere Maßnahmen ergriffen werden, steht noch nicht fest.






