Lanvins neue Herrenmode vereint Kunst, Literatur und luxuriöse Handwerkskunst
Tim VoigtLanvins neue Herrenmode vereint Kunst, Literatur und luxuriöse Handwerkskunst
Lanvin präsentiert neue Herrenmode – eine Hommage an Kunst, Literatur und handwerkliche Tradition
Lanvin hat seine neueste Herrenkollektion enthüllt, die sich von einer faszinierenden Mischung historischer und künstlerischer Einflüsse inspirieren lässt. Künstlerischer Direktor Peter Copping bezog sich dabei auf Persönlichkeiten wie Jean Cocteau, Jean-Paul Sartre und den Surrealisten André Breton. Die Kollektion vereint theatralische Akzente mit tragbarer Alltagselegance.
Literarische und künstlerische Anspielungen verschmelzen hier mit zeitgenössischem Stil. Neben den Surrealisten nannte Copping auch den modernen Künstler Julian Schnabel als prägende Inspiration. Der Glanz der alten Hollywood-Seefahrt findet sich in Stücken wie einem Matrosenmantel und marinestreifigen Strickteilen wieder.
Die Stoffe spielen eine zentrale Rolle im Design. Die Palette reicht von feinem Baumwollcanvas über strukturiertes Krokodil-Jacquard und Fallschirmseide bis hin zu Anzügen aus Wolle-Viskose. Seidenpyjamas mit Streifen verleihen der Kollektion eine luxuriöse Note, während Abendgarderobe mit einem Smokingjackett in Kombination mit Jeans überrascht. Ein Jersey-Oberteil mit Seidenärmeln und Kristallstreifen unterstreicht zusätzlich die vielseitige Materialauswahl.
Kollaborationen prägten die Kollektion mit: Lanvin arbeitete mit der britischen Traditionsmarke John Smedley zusammen, die Teile der Strickwaren fertigte. Die Kollektion spiegelt Coppings Bestrebungen wider, das weniger bekannte Herrenmode-Archiv von Lanvin zu erkunden und dessen Geschichte neu zu beleben.
Die neue Herrenlinie besticht durch mutige Stoffwahlen und künstlerische Referenzen. Sie bietet eine Mischung aus auffälligen Statement-Piecen und tragbaren Designs. Die Zusammenarbeit mit John Smedley und der Einsatz vielfältiger Materialien unterstreichen die kreative Ausrichtung von Lanvin unter der Leitung von Peter Copping.
