26 March 2026, 04:01

Kramermarkt und Freimarkt feiern Comeback mit alter Tradition und neuer Feierlaune

Illuminierte Handschriftenseite mit einem Ritter auf einem Pferd umgeben von Menschen mit Fahnen, vor einer Landschaft mit Gebäuden, Bäumen, Hügeln und Himmel, mit mittelalterlichem Text unten.

Kramermarkt und Freimarkt feiern Comeback mit alter Tradition und neuer Feierlaune

Zwei große Volksfeste bringen im Herbst die Feierlaune nach Norddeutschland zurück

Nach Jahren der Pandemie-Einschränkungen kehren in diesem Herbst zwei traditionelle Volksfeste in voller Pracht nach Oldenburg und Bremen zurück. Die Veranstaltungen unterstreichen zudem die langjährige Freundschaft zwischen den Nachbarstädten – den Auftakt bildet ein feierlicher Besuch.

Der Kramermarkt in Oldenburg findet vom 30. September bis zum 9. Oktober statt. Zur Bewerbung des Festes startete Graf Anton Günther wie jedes Jahr seinen traditionellen Grafenritt, eine zeremonielle Ausrittstour, deren erste Station diesmal Bremen war. Dort wurde er heute von Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte am Roland, dem Symbol der engen Verbundenheit beider Städte, empfangen.

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Der Besuch ist Teil einer alten Nachbarschaftstradition zwischen Bremen und Oldenburg. Als Gegenbesuch nahm Bürgermeister Bovenschulte die Einladung an, den Kramermarkt in Oldenburg zu besuchen. Bremen feiert sein eigenes Freimarkt-Fest etwas später, vom 14. bis 30. Oktober, auf dem Gelände der Bürgerweide.

Beide Städte laden die Bürger der jeweils anderen Stadt herzlich ein: Oldenburg wirbt um Besucher aus Bremen für den Kramermarkt, während der Bremer Freimarkt ebenfalls Gäste aus der Nachbarstadt willkommen heißt. Nach dem Fall der Pandemie-Beschränkungen rechnen die Veranstalter mit regem Besucherandrang auf beiden Festen.

Die Rückkehr der Feste markiert die vollständige Wiederbelebung regionaler Traditionen. Der Ritt Graf Anton Günthers und die gegenseitigen Einladungen betonen die enge Verbindung zwischen Bremen und Oldenburg. Bis Ende Oktober bieten die Feiern Unterhaltung und kulturellen Austausch für Besucher aus beiden Städten.

Quelle