Jochen Gaugele übernimmt investigative Spitzenposition beim Kölner Stadt-Anzeiger
Amelie LangJochen Gaugele übernimmt investigative Spitzenposition beim Kölner Stadt-Anzeiger
Der Kölner Stadt-Anzeiger hat Jochen Gaugele ab dem 1. August 2026 für eine führende Redaktionsposition gewonnen. Er wird die investigative Einheit der Zeitung leiten und deren internationale Medienpartnerschaften ausbauen. Mit dem Schritt will das Blatt seine Berichterstattung auf nationaler und globaler Ebene stärken.
Aktuell ist Gaugele stellvertretender Chefredakteur im Hauptstadtbüro der Funke Mediengruppe in Berlin. Zuvor gehörte er der Chefredaktion des Hamburger Abendblatts an und bekleidete Führungspositionen bei der Welt-Gruppe, wo er sich mit Politik und Nachrichten befasste. Sein akademischer Werdegang umfasst Studien der Politikwissenschaft, Neueren Geschichte und des Öffentlichen Rechts.
Beim Kölner Stadt-Anzeiger wird er die Ressorts nationale und internationale Berichterstattung, Politik sowie Wirtschaft verantworten. Die Zeitung gehört zur Kölner Stadt-Anzeiger Medien-Gruppe, zu der auch der Express und die Kölner Rundschau zählen. Erst kürzlich hat der Stadt-Anzeiger die eigenständige Produktion seines nationalen Nachrichtenteils wiederaufgenommen. Chefredakteur Gerald Selch bezeichnete Gaugele als "herausragenden Journalisten mit exzellenten Kontakten in die deutsche und europäische Politik".
Zu seinen neuen Aufgaben gehören die Leitung des Investigativteams sowie der Ausbau der Kooperationen mit internationalen Medienpartnern. Die Berufung Gaugeles unterstreicht den Kurs des Kölner Stadt-Anzeigers, seine investigative und ausländische Berichterstattung auszubauen. Mit seiner Erfahrung aus führenden deutschen Redaktionen wird er Mitte 2026 in die Chefredaktion einsteigen. Die jüngste Rückkehr des Blattes zur hauseigenen Produktion nationaler Nachrichten passt zu dieser strategischen Neuausrichtung.






