Guido Schenk erhält Goldene Münze für lebenslanges Engagement in Dormagen
Ella HuberGuido Schenk erhält Goldene Münze für lebenslanges Engagement in Dormagen
Guido Schenk ist mit der Goldenen Münze der Stadt Dormagen für sein jahrzehntelanges Engagement ausgezeichnet worden. Bürgermeister Erik Lierenfeld überreichte die Ehrung am 25. März und würdigte damit Schenks vielseitige Verdienste um die lokale Kultur, den Tourismus und das gesellschaftliche Leben der Stadt.
Sein Wirken begann Schenk als Pressesprecher Dormagens – ein Amt, das er elf Jahre lang innehatte. Später prägte er als Pionier und Leiter der städtischen Marketing- und Tourismusabteilungen über 17 Jahre hinweg das Image der Stadt maßgeblich mit. In dieser Zeit organisierte er unter anderem Großveranstaltungen wie das Wasserwelt-Festival 2002 und das Kunstprojekt "Holzkühe" im Jahr 2009.
Über seine offiziellen Aufgaben hinaus war Schenk Mitbegründer mehrerer lokaler Initiativen, darunter die Bürgervereine IG TopWest und IG Horrem sowie der Verein Piwipper Boötchen. Sieben Jahre lang stand er zudem der City Offensive Dormagen (CiDo) vor, die sich der wirtschaftlichen und städtischen Entwicklung widmet.
Sein Einsatz reichte jedoch weit über Dormagen hinaus: Mehr als 25 Jahre lang leitete Schenk als Geschäftsführer den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und erwarb sich dabei internationales Ansehen. 2019 wurde er für seine Verdienste um die Pflege von Kriegsgräberstätten mit der St. Petersburg-Sologubovka-Medaille ausgezeichnet.
Auch in lokalen Vereinen und Projekten war Schenk stets aktiv. Er spielte eine zentrale Rolle bei der Gründung der Initiative Dormagen und unterstützte die Organisation eines Rockfestivals am Silbersee. Sein langjähriges Engagement umfasst kulturelle, soziale und wirtschaftliche Vorhaben in der gesamten Stadt.
Die Verleihung der Goldenen Münze reiht sich ein in die Liste der Ehrungen für Schenk und unterstreicht seinen nachhaltigen Einfluss auf Dormagen. Seine Arbeit in den Bereichen Tourismus, Stadtmarketing und Bürgerinitiativen hat sichtbare Spuren hinterlassen. Gleichzeitig würdigt die Auszeichnung sein weitreichendes Wirken in der Gedenkstättenarbeit und der internationalen Zusammenarbeit.






