Geheimes Herr der Ringe-Spiel: Steckt Warhorse Studios wirklich dahinter?
Amelie KrausGeheimes Herr der Ringe-Spiel: Steckt Warhorse Studios wirklich dahinter?
Gerüchte über ein neues Herr der Ringe-Spiel halten sich seit Monaten hartnäckig – aktuell wird das tschechische Studio Warhorse Studios mit dem Projekt in Verbindung gebracht. Der polnische Spiele-Lokalisierungsexperte Ryszard Chojnowski hörte bereits Anfang dieses Jahres erste Andeutungen über eine mögliche Beteiligung des Studios. Nun deuten Berichte darauf hin, dass die Vereinigten Arabischen Emirate rund 100 Millionen Dollar in den Titel investieren, doch offizielle Bestätigungen fehlen weiterhin.
Warhorse Studios, bekannt durch Kingdom Come: Deliverance, soll laut Gerüchten unter dem Codenamen "Revenge Studios" an einem Open-World-Herr der Ringe-Spiel arbeiten. Chojnowski, der bereits an Spielen wie The Witcher und Fortnite mitgewirkt hat, behauptet, das Studio habe sich die Rechte an Tolkiens Universum gesichert. Bisher gab es jedoch keine öffentliche Stellungnahme von Warhorse – und aktuelle Recherchen weisen stattdessen auf Crystal Dynamics als wahrscheinlichen Entwickler hin.
Karsten Scholz, ein Fan von Herr der Ringe und Kingdom Come, hält die Kombination für ideal. Er lobte Kingdom Come: Deliverance 2 als sein "Spiel des Jahres 2025" und erwartet, dass Warhorse seine Spielmechaniken für ein mögliches Mittelerde-Projekt verfeinern würde. Unklar bleibt hingegen die Zukunft des MMORPGs zu Herr der Ringe von Embracer, besonders nach den Problemen von New World.
Die Kluft zwischen Gerüchten und Fakten wird immer größer. Während Chojnowskis Aussagen auf eine Beteiligung von Warhorse hindeuten, fehlt es an handfesten Beweisen. Die 100-Millionen-Investition verleiht der Spekulation zwar Gewicht, doch ohne offizielle Ankündigungen bleibt die wahre Ausrichtung des Projekts im Dunkeln.
Aktuell bleibt das Herr der Ringe-Spiel von Ungewissheit umgeben. Warhorse Studios hat keine Entwicklungsphase bestätigt, und widersprüchliche Berichte lassen Fans auf Klarheit warten. Einzig gesichert ist die 100-Millionen-Investition der VAE – der Rest bleibt Spekulation.






