17 June 2026, 18:31

Gebetskreis nach 7:1: Wie Fußballer aus Deutschland und Curaçao ihren Glauben teilten

Spontane World Cup-Gebet Steht Im Gegensatz Zum Fußball-Aktivismus

Gebetskreis nach 7:1: Wie Fußballer aus Deutschland und Curaçao ihren Glauben teilten

Spieler aus Deutschland und Curaçao teilten nach ihrem Spiel einen seltenen Moment der Einheit. Nach dem 7:1-Sieg Deutschlands schlossen sich Felix Nmecha und Jonathan Tah ihren Gegnern zu einem christlichen Gebetskreis an. Die Geste hob sich als persönlicher Akt des Glaubens ab – losgelöst von den üblichen Protesten oder Kampagnen vor dem Anpfiff.

Das Gebet war spontan und freiwillig. Nmecha erklärte später, die Spieler hätten gemeinsam gebetet, weil sie denselben Glauben teilten und sich wie Brüder sähen. Er fügte hinzu, dass das Spiel selbst eine Gelegenheit gewesen sei, Jesus zu ehren – was den gemeinsamen Moment der Andacht inspiriert habe.

Anders als andere Gesten auf dem Platz war dies keine offizielle Initiative. Im Gegensatz zum Kniefall – einem Protest gegen rassistische Ungerechtigkeit, der mit der Black-Lives-Matter-Bewegung verbunden ist – hatte der Gebetskreis keine Verbindung zu Fußballverbänden, Sponsoren oder politischen Anliegen. In den letzten Jahren haben Behörden und Vereine durch Regenbogen-Symbole, die OneLove-Armbinde und andere Kampagnen für Vielfalt und Inklusion geworben. Diese Bemühungen haben unter Fans Debatten ausgelöst, da einige den Eindruck haben, der Fußball werde zunehmend zu einer Bühne für organisierte Botschaften.

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Der Gebetskreis blieb eine schlichte, persönliche Glaubensbekundung zwischen den Spielern. Er unterstrich eine individuelle Ausdrucksform des Glaubens, die sich von den weiteren Diskussionen über Aktivismus im Fußball abhob. Beide Mannschaften verließen das Spiel mit einem gemeinsamen Moment, der über den Sport selbst hinausging.

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