Ex-Trump-Beamter behauptet unfreiwillige Teleportation zwischen Waffle-House-Filialen
Amelie KrausEx-Trump-Beamter behauptet unfreiwillige Teleportation zwischen Waffle-House-Filialen
Gregg Phillips, ein ehemaliger Beamter der Trump-Administration, behauptet wiederholt, gegen seinen Willen "teleportiert" worden zu sein – darunter einmal von einem Waffle House zu einem anderen, 80 Kilometer entfernten Standort. Seine Aussagen, die er 2025 während seiner Krebserkrankung machte, haben für Kontroversen gesorgt und Fragen nach seiner Eignung für öffentliche Ämter aufgeworfen.
Offizielle Unterlagen bestätigen weder seine angebliche Ernennung zum hochrangigen FEMA-Mitarbeiter im Jahr 2023 noch hat die Behörde sich zu den Vorwürfen geäußert.
Phillips schilderte seine Teleportationserlebnisse erstmals in einem CNN-Porträt, das im März veröffentlicht wurde. Er bestand darauf, mehrfach unfreiwillig versetzt worden zu sein, unter anderem in ein Waffle House in Georgia. Auf Nachfrage blieb er unbeirrt und erklärte: "Ich weiß, was ich erlebt habe", sowie "Gott lässt sich nicht spotten."
Nach dem CNN-Bericht warf Phillips der Plattform Truth Social vor, seine Stellungnahme zensiert zu haben. Ein Sprecher des Netzwerks führte später technische Probleme als Grund für die Veröffentlichungsstörungen an. Daraufhin kritisierte Phillips öffentlich den CEO von Truth Social, Devin Nunes, wegen des Vorfalls.
Die Behauptungen lösten umgehend scharfe Reaktionen aus. Demokraten stellten Phillips' Eignung für ein Amt infrage, woraufhin er von einer geplanten Anhörung vor dem Heimatschutzausschuss des Repräsentantenhauses ausgeschlossen wurde. Die Affäre warf zudem ein Schlaglicht auf die anhaltende Instabilität bei FEMA, die innerhalb von nur 15 Monaten bereits drei nicht ausreichend qualifizierte kommissarische Leiter hatte.
Die Daily Mail kontaktierte FEMA um eine Stellungnahme, doch die Behörde hat sich weder zu Phillips' angeblicher Anstellung noch zu seinen Teleportationsbehauptungen geäußert. In öffentlichen Akten finden sich keine Belege für seine Tätigkeit bei FEMA oder die von ihm beschriebenen Vorfälle.
Phillips' Aussagen bleiben unverifiziert, und keine staatliche Stelle hat seine Ernennung oder seine außergewöhnlichen Behauptungen bestätigt. Seine Absetzung von der Kongressanhörung folgte auf wachsende Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit.
FEMA, ohnehin bereits wegen Führungsproblemen in der Kritik, hat sich zu dem Fall nicht geäußert – die Angelegenheit bleibt damit ungeklärt.






