29 March 2026, 02:01

Bundeselternrat fordert Schüler-ID für nahtlose Bildungsdaten in ganz Deutschland

Alter deutscher Regierungausweis mit handgeschriebenem Text und Logo oben drauf.

Bundeselternrat fordert Schüler-ID für nahtlose Bildungsdaten in ganz Deutschland

Bundeselternrat drängt auf bundesweite Schüler-Identifikationsnummer zur Vereinheitlichung von Bildungsdaten

Der Bundeselternrat setzt sich für die Einführung einer bundesweiten Schüler-Identifikationsnummer ein, um Bildungsakten effizienter zu verwalten. Damit sollen langjährige Probleme behoben werden, die durch die zersplitterten Datensysteme der Bundesländer entstehen. Familien, die innerhalb Deutschlands umziehen, haben häufig mit Verzögerungen und Datenverlusten zu kämpfen, wenn ihre Kinder die Schule wechseln.

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Aktuell gibt es keinen systematischen Austausch von Bildungsdaten zwischen den Ländern. Diese mangelnde Abstimmung führt zu Lücken in den Schülerakten, sodass Kinder teils wochen- oder sogar monatelang ohne notwendige Förderung auskommen müssen. Der Bundeselternrat argumentiert, dass eine einheitliche Identifikationsnummer solche Unterbrechungen verhindern und einen nahtlosen Zugang zu schulischen Leistungen gewährleisten würde.

Anne-Karin Schaffrath, Vorsitzende des Ausschusses für weiterführende und Mittelschulen im Bundeselternrat, betont, dass das System längst überfällig sei. Als Beispiele für funktionierende digitale Lösungen nennt sie die elektronische Patientenakte und das ELSTER-Steuerportal – Belege dafür, dass ein ähnliches Vorgehen im Bildungsbereich sowohl machbar als auch dringend erforderlich sei.

Die geplante Schüler-ID würde als Grundlage für eine länderübergreifende Dokumentation dienen und bürokratische Hürden für umziehende Familien verringern. Der Bundeselternrat stellt jedoch klar, dass strenge Datenschutzmaßnahmen unverzichtbar seien, um persönliche Informationen zu schützen.

Sollte die bundesweite Schülerkennung eingeführt werden, würden Datenlücken geschlossen und der Verwaltungsaufwand deutlich reduziert. Schüler hätten dann unabhängig von ihrem Schulstandort durchgehend Zugang zu ihren Leistungsnachweisen. Der Vorschlag des Bundeselternrats wird nun weiter beraten – insbesondere zu Datenschutzfragen und der technischen Umsetzung.

Quelle