27 March 2026, 00:01

Bremens Sozialsenatorin warnt vor Gasknappheit und fordert mehr Heizkostenhilfe

Plakat mit der Aufschrift "Inflation Reduction Act for American Families" mit Bildern von Gebäuden, Bäumen, Fahrzeugen, Windrädern, einer bewölkten Himmel und einer Sonne.

Bremens Sozialsenatorin warnt vor Gasknappheit und fordert mehr Heizkostenhilfe

Bremens Sozialsenatorin Anja Stahmann warnt vor kritischer Gasknappheit in ganz Deutschland

Die Bremer Senatorin für Soziales, Anja Stahmann, hat die Bevölkerung vor den dramatisch niedrigen Gasreserven in Deutschland gewarnt. Angesichts explodierender Energiepreise ruft sie Haushalte, die mit den Heizkosten nicht mehr zurechtkommen, dazu auf, umgehend finanzielle Unterstützung zu beantragen. Die Bremer Sozialhilfe bietet zwar Hilfe an, doch gelten strenge Regeln, wer Anspruch hat und bis wann Anträge gestellt werden müssen.

Stahmann appelliert an einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie, während Deutschland mit einer schweren Gaskrise konfrontiert ist. Gleichzeitig betonte sie, dass Heizkostenzuschüsse in Bremen ein gesetzlicher Anspruch seien – und keine freiwillige Leistung. Anspruchsberechtigt sind Bürgerinnen und Bürger, deren Einkommen und Ersparnisse unter festgelegten Grenzen liegen. Die Höhe der Unterstützung richtet sich nach Wohn- und Lebenshaltungskosten.

Anträge auf Heizkostenhilfe müssen im selben Monat eingereicht werden, in dem die Rechnung fällig wird. Zudem gewährt das Sozialsystem zusätzliche Leistungen für berufstätige Familien, die unter steigenden Mieten oder Energiekosten leiden. Stahmann fordert eine deutliche Erhöhung der Regelsätze, um die stark gestiegenen Preise für Lebensmittel und Energie abzufedern.

Aktuell erhalten alleinstehende Erwachsene in Bremen im Rahmen des Bürgergelds 449 Euro monatlich – ohne Miete und Heizkosten. Doch Stahmann hält diesen Betrag angesichts der aktuellen Teuerungswelle für unzureichend. Die Sozialhilfe springt als letzte Auffanglösung ein, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, und soll sicherstellen, dass niemand ohne existenzielle Unterstützung bleibt.

Die Bremer Sozialämter bearbeiten derzeit Anträge auf Heizkostenbeihilfen, doch die Bürger müssen schnell handeln, um die Fristen einzuhalten. Die Forderung der Senatorin nach höheren Regelsätzen spiegelt die wachsende Belastung der Haushalte wider. Ohne weitere Anpassungen werden viele Menschen weiterhin unter der finanziellen Last hoher Energiekosten ächzen.

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