Bremen: Zoll zieht 2024 Bilanz mit Tabak, Waffen und Schwarzarbeit
Hauptzollamt Bremen meldet ereignisreiches Jahr 2024 mit zahlreichen Kontrollen und Beschlagnahmungen
Das Hauptzollamt Bremen hat für das Jahr 2024 eine intensive Bilanz der Strafverfolgung vorgelegt. Bei zahlreichen Einsätzen beschlagnahmten die Behörden große Mengen an Wasserpfeifentabak, deckten nicht angemeldete Arbeit auf und zogen illegale Waren ein. Die Ermittlungen zu Finanz- und Arbeitsdelikten laufen in Abstimmung mit der örtlichen Staatsanwaltschaft weiterhin.
Im Verlauf des Jahres 2024 konfiszierten Zollbeamte in ihrem Zuständigkeitsbereich mehr als 550 Kilogramm Wasserpfeifentabak. In einem Fall wurden fast 30 Kilogramm unversteuerter Tabak aus der Wohnung eines Beschuldigten und einer Shisha-Bar sichergestellt – der geschätzte Steuerausfall beläuft sich hier auf über 1.400 Euro.
Bei gezielten Razzien schalteten die Beamten zudem zwei illegal aufgestellte Spielautomaten außer Betrieb. Bei weiteren Durchsuchungen stießen sie in der Wohnung eines Verdächtigen auf eine nicht registrierte Schusswaffe, die umgehend beschlagnahmt wurde. Unterdessen stellte sich heraus, dass ein Grillrestaurant verdorbenes Fleisch ausgab, woraufhin das örtliche Veterinäramt eingriff.
Das Hauptzollamt Bremen hat seine Maßnahmen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung ebenfalls verschärft. Allein 2024 leitete die Behörde über 3.400 Strafverfahren wegen solcher Verstöße ein. Die Ermittlungen erfolgen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stade; weitere Schritte werden erwartet, sobald sich die Fälle konkretisieren.
Die Einsätze unterstreichen den Fokus der Behörde auf die Bekämpfung von Steuerhinterziehung, illegalen Arbeitspraktiken und Gefahren für die öffentliche Sicherheit. Mit laufenden Ermittlungen und zahlreichen Beschlagnahmungen setzt das Hauptzollamt die Einhaltung von Vorschriften in Bremer Wirtschafts- und Gastronomiebetrieben weiterhin konsequent durch.






