30 June 2026, 06:00

Bremen und Bremerhaven profitieren von unerwartet hohen Steuereinnahmen 2021/22

Wirtschaftlicher Aufschwung erhöht Steuereinnahmen

Bremen und Bremerhaven profitieren von unerwartet hohen Steuereinnahmen 2021/22

Bremen und Bremerhaven können mit höheren Steuereinnahmen rechnen als bisher erwartet. Die aktuelle November-Prognose der Arbeitsgemeinschaft SteuerSchätzung zeigt eine deutliche Aufwärtskorrektur für das Land sowie seine Städte. Finanzsenator Dietmar Strehl führte die wirtschaftliche Erholung als Hauptgrund für den Anstieg an.

Das Land Bremen erwartet nun Steuereinnahmen in Höhe von 3,64 Milliarden Euro für das Jahr 2021 und 3,75 Milliarden Euro für 2022. Diese Werte liegen 252 Millionen Euro bzw. 197 Millionen Euro über der Schätzung vom Mai. Auch die Prognosen für die Stadt Bremen wurden nach oben korrigiert: auf etwa 987 Millionen Euro für 2021 und 1,018 Milliarden Euro für 2022 – ein Plus von 142 Millionen Euro bzw. 143 Millionen Euro.

Ebenso wurden die Steuereinnahmen Bremerhavens nach oben revidiert: Für 2021 werden nun 144 Millionen Euro erwartet, für 2022 147 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg von rund 25 Millionen Euro bzw. 24 Millionen Euro gegenüber der früheren Prognose. Der positive Trend soll sich auch 2023 fortsetzen, mit zusätzlichen Einnahmen von 177 Millionen Euro für das Land, 124 Millionen Euro für die Stadt Bremen und 20 Millionen Euro für Bremerhaven.

Die Verbesserung ist vor allem auf höhere Mehrwertsteuer- und Gewerbesteuereinnahmen zurückzuführen. Dadurch fällt das Steuerdefizit für 2021 geringer aus als angenommen, was den Kreditbedarf verringert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die aktuelle Prognose ändert nichts an den Ausgabenplänen für den Haushalt 2022/2023. Die geringeren Kreditaufnahmen gleichen die Mehreinnahmen aus. Das Land und seine Städte blicken damit auf eine stabilere finanzielle Zukunft in den kommenden Jahren.

Quelle