23 April 2026, 02:01

Bremen kämpft mit steigenden Verkehrsunfällen – diese Hotspots sind besonders gefährlich

Präsentationseinstellung mit Fahrzeugen auf einer Straße mit sichtbarem Text.

Bremen kämpft mit steigenden Verkehrsunfällen – diese Hotspots sind besonders gefährlich

Verkehrsunfälle in Bremen steigen seit 2021 stetig an – Zahlen erreichen fast wieder Vor-Pandemie-Niveau

In Bremen nehmen die Verkehrsunfälle seit 2021 kontinuierlich zu, wobei die Fallzahlen mittlerweile fast das Niveau von vor der Pandemie erreichen. Zwar ging die Zahl der Verkehrstoten 2025 um über 36 Prozent zurück, doch sieben Menschen kamen im vergangenen Jahr dennoch auf den Straßen der Stadt ums Leben. Die Behörden haben besonders gefährliche Unfallschwerpunkte sowie steigende Risiken durch bestimmte Fahrzeugtypen ausgemacht.

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Wie die aktuellen Daten zeigen, liegen die Unfallzahlen in Bremen nahezu wieder auf dem Stand von 2019. Im Jahr 2025 wurden sieben Todesopfer registriert – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren. Gleichzeitig erreichten Auffahrunfälle und Geschwindigkeitsdelikte jedoch einen Fünfjahreshöchststand und machten mehr als 30 Prozent aller Vorfälle aus.

Drei Orte stachen als besonders gefährlich hervor: Die Stephanibrücke gilt als der Unfallhotspot Nummer eins in der Stadt. Die Auffahrt der A1 in Richtung Überseestadt sowie die Zufahrt zur Flyover-Hochstraße folgen als zweitriskanteste Stelle. An dritter Stelle steht die Kreuzung Nordstraße / Hansator.

Auch Unfälle mit Pedelecs (Elektrofahrrädern mit Tretunterstützung) und E-Scootern haben stark zugenommen. Diese Vorfälle verschärfen die wachsenden Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit in Bremen.

Trotz des Rückgangs der Todesopfer bleiben Bremer Straßen gefährlich – insbesondere an den identifizierten Brennpunkten. Der Anstieg an geschwindigkeitsbedingten Unfällen und Kollisionen mit E-Bikes unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen für das Verkehrsmanagement. Die Behörden werden sich voraussichtlich auf diese Bereiche konzentrieren, um künftige Risiken zu verringern.

Quelle