Bremen investiert 15 Millionen Euro in die Modernisierung seines Verkehrsnetzes bis 2026
Ella HuberBremen investiert 15 Millionen Euro in die Modernisierung seines Verkehrsnetzes bis 2026
Bremen will sein Verkehrsnetz in den nächsten zwei Jahren mit einem 15-Millionen-Euro-Sanierungsprogramm modernisieren. Das Vorhaben umfasst Straßen, Radwege und Gehwege in allen Stadtteilen. Ziel der Verantwortlichen ist es, die Infrastruktur in jedem Viertel zu verbessern – nicht nur auf den Hauptverkehrsadern.
Der Bremer Senat hat die Finanzierung für 18 Einzelprojekte bewilligt, für die 2026 rund 6,9 Millionen Euro vorgesehen sind. Wichtige Straßen wie die Senator-Apelt-Straße, die Ritterhuder Heerstraße und die Hammersbecker Straße erhalten einen neuen Belag. Zudem werden Entwässerungskanäle erneuert, Pflasterflächen instand gesetzt und Straßenmarkierungen neu aufgebracht.
Auch Rad- und Fußwege entlang der Franz-Schütte-Allee und der Hermann-Osterloh-Straße sind Teil des Programms. Bisher erlaubten die regulären Haushalte nur Notinstandsetzungen an den 1.450 Kilometern Straßen und 1.300 Kilometern Wegen der Stadt. Die Auswahl der Prioritätsprojekte erfolgte auf Basis von Bewertungen der Straßenverkehrsbehörde.
Die meisten Baumaßnahmen sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen, einige Arbeiten könnten jedoch bereits früher im Rahmen bestehender Verträge starten. Das Programm setzt auf eine umfassende Straßensanierung statt auf Flickwerk.
Die Aufwertungen sollen langjährige Instandhaltungsdefizite im Bremer Verkehrsnetz beheben. Straßen, Radwege und Gehwege in allen Stadtteilen werden berücksichtigt. Die erste Phase der Verbesserungen ist ab Mitte 2026 geplant.






