27 March 2026, 02:01

Bremen fordert härtere Maßnahmen gegen Gewalt im Schienenverkehr bundesweit

Plakat mit einem Zug auf einem Bahngleis mit mehreren Menschen in der Nähe und dem Text "Das amerikanische Arbeitsplatzprogramm wird den erschwinglichen öffentlichen Personennahverkehr erweitern."

Bremen fordert härtere Maßnahmen gegen Gewalt im Schienenverkehr bundesweit

Bremen fordert Sofortmaßnahmen zur Verbesserung der Bahnsicherheit in ganz Deutschland

Das Land Bremen hat dringende Schritte gefordert, um die Sicherheit im Schienenverkehr bundesweit zu erhöhen. Die Behörden drängen die Bundesregierung, die Bundespolizei und die Deutsche Bahn, die zunehmende Gewalt gegen Beschäftigte im Verkehrssektor entschlossener zu bekämpfen. Zu den Forderungen gehören schärfere Gesetze, mehr Sicherheitspersonal und eine bessere Finanzierung von Schutzmaßnahmen.

Allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland über 3.200 körperliche Angriffe auf Mitarbeiter im öffentlichen Nah- und Fernverkehr registriert. Bremen pocht nun auf härtere Strafen für Täter und kritisiert, dass die aktuellen Regelungen gefährliche Lücken aufweisen. Zudem fordert das Bundesland ein bundesweites Verbot von Waffen und Messern in allen Bahnanlagen – durchgesetzt durch einheitliche Bundesvorschriften.

Die Vorschläge Bremens gehen jedoch über rein rechtliche Änderungen hinaus. Der Stadtstaat verlangt mehr Bundespolizisten an Bahnhöfen und in Zügen sowie Echtzeit-Zugriff auf die Videoaufzeichnungen an Bord. Zusätzliche Mittel aus dem Bundeshaushalt sollen die Einstellung weiterer Zugbegleiter und Sicherheitsteams ermöglichen. Özlem Ünsal, Bremens Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, betonte, dass technische Lösungen wie Körperkameras allein nicht ausreichen.

Bremen begrüßt zwar den kürzlich vorgestellten gemeinsamen Aktionsplan für mehr Bahnsicherheit, besteht aber auf klare Zuständigkeiten. Ünsal machte deutlich, dass die Bundesregierung sowohl den rechtlichen Rahmen als auch die notwendigen Finanzmittel bereitstellen müsse. Zudem setzt sich Bremen für einen flexiblen, risikobasierten Einsatz von Personal ein, um Sicherheitskräfte gezielt dort einzusetzen, wo die Bedrohungslage am höchsten ist.

Die Forderungen aus Bremen unterstreichen die wachsende Sorge über Gewalt im öffentlichen Verkehr. Sollten die Maßnahmen umgesetzt werden, wären strengere Strafen, mehr Sicherheitspersonal und eine bessere Finanzierung der Bahnsicherheit die Folge. Die Reaktion der Bundesregierung wird zeigen, ob diese Veränderungen vorankommen.

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