02 May 2026, 04:01

Bremen baut Flüchtlingsunterkünfte aus – doch Wohnraum bleibt knapp

Große Gebäude mit einem "Flütchtlinge Willkommen"-Schild, umgeben von Säulen und einem Geländer, unter einem Himmel-Hintergrund.

Bremen baut Flüchtlingsunterkünfte aus – doch Wohnraum bleibt knapp

Bremen baut Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete und Asylsuchende aus – Ankünfte steigen weiter an

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Angesichts steigender Zahlen erweitert Bremen seine Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete und Asylbewerber. Seit Januar haben über 11.000 Menschen die Stadt erreicht, davon mehr als 9.000 aus der Ukraine. Die wachsende Zahl der Ankünfte zwingt die Behörden, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen und die Lebensbedingungen zu verbessern.

Für dieses Jahr rechnet die Stadt mit etwa 700 Schutzsuchenden pro Monat, wofür rund 800 weitere Plätze benötigt werden. Als Reaktion darauf sollen 2024 an zehn Standorten über 1.000 neue Unterbringungsmöglichkeiten entstehen, zusätzlich zu 300 weiteren, die bereits 2023 geplant sind. Gleichzeitig werden in den kommenden Monaten etwa 2.500 Notbetten in Messehallen und provisorischen Unterkünften abgebaut, da die Mietverträge auslaufen.

Der Senat hat rund 30 Millionen Euro für Investitionen und Betriebskosten in Gemeinschaftsunterkünften bis 2032 bereitgestellt. Die Mittel sollen den Übergang von Notunterkünften zu dauerhaften Lösungen unterstützen. Langfristiges Ziel ist es, jedem Geflüchteten eine eigene Wohnung zu ermöglichen, um die Integration zu fördern. Doch in Bremen werden jährlich nur 1.700 bis 1.800 neue Wohnungen fertiggestellt – eine Herausforderung für die Umsetzung.

Trotz der Schwierigkeiten liegt der Fokus auf der Verbesserung der Unterbringungsstandards. Schrittweise sollen provisorische Lösungen durch stabile Wohnformen ersetzt werden.

Die Maßnahmen sind Teil der Anpassung Bremens an die anhaltend hohen Flüchtlingszahlen. Mit gesicherten Finanzmitteln und geplanten neuen Kapazitäten arbeiten die Behörden daran, kurzfristige Bedürfnisse mit langfristigen Wohnlösungen in Einklang zu bringen. Die Veränderungen sollen die Abhängigkeit von Notunterkünften verringern und durch bessere Lebensbedingungen die Integration unterstützen.

Quelle