17 June 2026, 17:28

Braunschweig plant 15.000 Hektar für Windparks – doch nicht überall

Wo neue Windkraftanlagen im Gebiet errichtet werden sollen: Pläne stehen zur Verfügung

Braunschweig plant 15.000 Hektar für Windparks – doch nicht überall

Der Regionalverband Braunschweig hat die nächste Phase seiner Raumplanung für Windenergie eingeleitet. Die Region muss bis 2027 2,46 Prozent ihrer Fläche – etwa 12.500 Hektar – für Windparks ausweisen. Dies ist Teil der verbindlichen gesetzlichen Vorgaben Niedersachsens zum Ausbau der Windkraft an Land.

Nach einer öffentlichen Rückmelderunde passte der Verband seinen Entwurf an. Von den ursprünglich vorgesehenen Zonen wurden 56 Änderungen vorgenommen, acht Standorte verloren ihren Vorrangstatus. Dazu zählt auch ein großes Gebiet zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen, das nun gestrichen wurde.

Neu aufgenommen wurde hingegen ein Standort südlich von Kirchberg bei Seesen im Landkreis Goslar. Die aktuellen Vorranggebiete umfassen bereits 2,9 Prozent der Regionsfläche – knapp 15.000 Hektar – und übertreffen damit die Anforderungen für 2027. Zudem ermöglicht eine kommunale Öffnungsklausel den Gemeinden, zusätzliche Flächen auszuweisen, die auf ein separates Ziel für 2032 angerechnet werden können.

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Trotz dieser Fortschritte muss die Region ihre Anstrengungen beschleunigen, um die rechtlich verbindlichen Ziele zu erreichen. Der überarbeitete Plan soll lokale Belange mit dem notwendigen Ausbau der Windenergie in Einklang bringen. Die bestehenden Vorranggebiete erfüllen bereits die unmittelbaren Flächenvorgaben.

Quelle