05 April 2026, 02:01

Brandenburg plant 24-Stunden-Supermärkte ohne Personal für ländliche Regionen

Ein belebter Markt im historischen Stadtkern von Heidelberg mit Menschen, die spazieren gehen, auf Bänken sitzen und in der Nähe von Zelten stehen, mit Gemüsekörben auf Tischen, umgeben von Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Brandenburg plant 24-Stunden-Supermärkte ohne Personal für ländliche Regionen

Brandenburg plant vollautomatisierte, personalfreie Supermärkte rund um die Uhr

In Brandenburg sollen bald vollautomatisierte, ohne Personal betriebene Supermärkte eingeführt werden, die rund um die Uhr geöffnet haben. Die Initiative ist Teil umfassender Bemühungen, den Zugang zu Grundgütern in ländlichen Regionen zu verbessern, wo traditionelle Geschäfte zunehmend kämpfen. Die Landesregierung hat nun die notwendigen gesetzlichen Änderungen auf den Weg gebracht.

Die SPD/CDU-Koalition in Brandenburg unterstützt Anpassungen des Ladenschlussgesetzes. Die Neuregelungen würden Mini-Supermärkten ermöglichen, 24 Stunden am Tag zu öffnen – eine Ausweitung der aktuellen Bestimmungen, die bisher nur von Montag bis Samstag durchgehenden Betrieb sowie maximal sechs Sonderöffnungstage an Sonn- und Feiertagen pro Jahr erlauben.

Die Vorlage muss noch vom Landtag verabschiedet werden. Bereits Anfang dieses Jahres hatten Abgeordnete – getragen von der SPD/BSW-Koalition und der CDU-Opposition – die Regierung aufgefordert, die Änderungen bis Ende März einzubringen.

Sozialminister René Wilke (SPD) äußerte sich positiv zu den Plänen. Er betonte, wie wichtig es sei, dass Bewohner ländlicher Gebiete Alltagsprodukte unkompliziert in ihrer Nähe kaufen könnten. Die neuen "Smart Stores" sollen die Versorgungslücken schließen, die durch den Rückgang klassischer Supermärkte in dünn besiedelten Gebieten entstehen.

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Falls das Gesetz verabschiedet wird, dürfen vollautomatisierte Läden künftig ohne Personal zu jeder Zeit betrieben werden. Davon könnten ländliche Gemeinden profitieren, die so leichter an Lebensmittel und andere Grundgüter kommen. Der Landtag wird nun über die finalen Details beraten, bevor eine Entscheidung fällt.

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