BNP Paribas verkauft Großportfolio "Super Seven" mit 532 Wohnungen an Quantum Immobilien
Amelie LangBNP Paribas verkauft Großportfolio "Super Seven" mit 532 Wohnungen an Quantum Immobilien
BNP Paribas Asset Management verkauft deutsches Wohnimmobilien-Portfolio "Super Seven" in Großtransaktion
Die Vermögensverwaltung BNP Paribas Asset Management hat ihr deutsches Wohnportfolio "Super Seven" in einer bedeutenden Transaktion veräußert. Der Deal umfasste 532 Wohnungen sowie 10 Gewerbeeinheiten, die sich auf sieben Objekte in sechs Städten verteilen. Die Kanzlei Hogan Lovells begleitete den gesamten Verkaufsprozess rechtlich.
Erworben wurde das Portfolio von der Quantum Immobilien KVG im Auftrag institutioneller Investoren. Der Kauf erfolgte über ein maßgeschneidertes Mandat, wobei die Transaktion als Asset Deal strukturiert wurde. Fast alle Einheiten sind vermietet, die Auslastung liegt bei knapp 98 %.
Die Immobilien verfügen über eine Gesamtmietfläche von rund 48.900 Quadratmetern, wobei 47.600 Quadratmeter auf Wohnzwecke entfallen. Hogan Lovells setzte für die rechtliche Abwicklung ein Team aus Anwälten der Standorte Düsseldorf, Hamburg und weiterer Büros ein.
Seit der Errichtung der Gebäude hat sich der städtische Wohnimmobilienmarkt in Deutschland deutlich gewandelt. Die Preise in Metropolen wie Berlin, Hamburg und Frankfurt stiegen bis 2023/2024 stark an, bevor es zu einer Korrektur und allmählichen Erholung kam. Anfang 2026 erreichten die Wohnungspreise in Berlin 5.387 €/m², während die Häuserpreise auf 5.308 €/m² kletterten.
Mit der Transaktion wechselt ein nahezu voll vermietetes Wohnportfolio in den Besitz neuer institutioneller Eigentümer. Die Quantum Immobilien KVG übernimmt nun das Management der Objekte, zu denen Wohnungen und Gewerbeflächen gehören. Der Deal spiegelt die anhaltende Dynamik auf dem sich erholenden städtischen Immobilienmarkt Deutschlands wider.






