45-Jähriger verursacht Störung und attackiert Rettungspersonal - Betrunkener Mann greift Rettungssanitäter und Notarzt in Landau an
Ein 45-jähriger Mann wird beschuldigt, am Zentralen Omnibusbahnhof in Landau Rettungssanitäter und einen Notarzt brutal angegriffen zu haben. Der Vorfall ereignete sich, nachdem Einsatzkräfte den Mann in einem Bus geweckt hatten, woraufhin er aggressiv reagierte. Die Behörden haben nun ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.
Der Angriff geschah, als der unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende Mann nach dem Aufwecken gewalttätig wurde. Er schlug und trat auf das Rettungsteam ein, zu dem Sanitäter und ein Arzt gehörten. Trotz der heftigen Attacke blieb niemand bei der Auseinandersetzung verletzt.
Die Polizei griff ein und brachte den Mann zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Dort wurde eine Blutprobe entnommen, um den Konsum von Rauschmitteln nachzuweisen. Die Ermittler streben nun Anklage wegen schwerer Körperverletzung und Angriffs auf Rettungskräfte an.
Obwohl es für 2023 keine bundesweiten Statistiken gibt, verzeichnete Hessen in jenem Jahr 61 Übergriffe auf Rettungskräfte. In einer späteren Erhebungsphase sank die Zahl deutlich auf nur noch sechs Fälle.
Der Mann bleibt wegen des Angriffs in Untersuchung. Bei einer Verurteilung drohen ihm schwere rechtliche Konsequenzen für die Attacke auf Einsatzkräfte. Der Fall wirft erneut ein Schlaglicht auf die anhaltende Problematik von Gewalt gegen Ersthelfer in öffentlichen Räumen.






