02 April 2026, 00:13

Berlins Grüne attackieren Wegner vor der Wahl mit harter Kritik an seiner Führung

Ein Plakat aus dem Jahr 1900, das eine Berliner Secession ankündigt und eine Frau in rotem Kleid zeigt, die ein Objekt hält, sowie Text mit Informationen zum Ereignis.

Spitzenkandidatin der Grünen Graf wirft Wegner mangelnde Planung vor - Berlins Grüne attackieren Wegner vor der Wahl mit harter Kritik an seiner Führung

Berlins Grüne gehen mit scharfer Kritik gegen Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) vor der Wahl am 20. September in die Offensive. Die Partei wirft ihm schwache Führung und gebrochene Versprechen vor – seine Politik verfehle die drängenden Probleme der Stadt. Spitzenkandidat Werner Graf betont, die Grünen würden bei einem Wahlsieg die Prioritäten der Berlinerinnen und Berliner wieder in den Mittelpunkt rücken.

Werner Graf, der Spitzenkandidat der Grünen, moniert, dass Kai Wegners Regierung kein klares Konzept für Berlin habe. Er kritisiert, der Bürgermeister treffe oft Entscheidungen, die im Widerspruch zu seinen eigenen Zusagen stünden – etwa wenn er Klimaschutz betone, gleichzeitig aber den Bau fossiler Heizkraftwerke genehmige. Als weiteres Beispiel für falsche Schwerpunktsetzung führt Graf die steigenden Kosten für Sozialtickets im Nahverkehr an.

Im Wahlprogramm der Grünen stehen verstärkter Klimaschutz, bezahlbarer Wohnraum und die Abkehr von fossilen Brennstoffen im Verkehr im Zentrum. Graf bezeichnet Wegners Führung als 'unter Berlins Möglichkeiten' und wirft ihm vor, Eigeninteressen über das Gemeinwohl zu stellen. Die Partei verweist auf frühere Erfolge – etwa 27 Prozent in Charlottenburg-Wilmersdorf 2021 –, auch wenn aktuelle Umfragen leichte Stagnation oder Rückgänge zeigen.

Die Ergebnisse in den Wahlkreisen zwischen 2016 und 2023 deuten auf eine stabile Wählerbasis der Grünen hin, auch wenn landesweite Umfragedaten fehlen. Seit 2016 ist die Partei in Regierungsverantwortung und bleibt in Kommunalwahlen präsent. Nun will sie im Wahlkampf Wegners 'planlose Politik' korrigieren.

Die Grünen streben nach der Wahl einen politischen Neuanfang für Berlin an. Ihre Vorschläge zielen auf Klimaschutz, bezahlbares Wohnen und saubere Mobilität. Mit festem Rückhalt in Schlüsselbezirken positionieren sie sich als starke Alternative zu Wegners Führung.

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AKTUALISIERUNG

Berlin Greens' Controversial Neutrality Law Abolition Plan Sparks Backlash

The Berlin Greens have faced sharp criticism from the police union and internal factions over their plan to abolish the Neutralitätsgesetz. This policy, approved at their party congress, would allow religious symbols like headscarves for police and judges. The Polizeigewerkschaft GdP condemned the move as unworkable, while the 'Säkulare Grüne' group accused the party of spreading 'alternative facts'. The 2026 Wahl programme now includes this divisive proposal alongside climate and housing pledges.