Abwasserstudie enthüllt: Diese europäischen Städte konsumieren am meisten Cannabis
Amelie LangAbwasserstudie enthüllt: Diese europäischen Städte konsumieren am meisten Cannabis
Eine aktuelle Studie hat den Drogenkonsum in europäischen Städten durch die Analyse von Abwasser gemessen. Die Ergebnisse zeigen, welche Standorte die höchsten Werte bei Cannabis, Kokain und anderen Substanzen aufweisen. Mehrere deutsche Städte sind in der Rangliste beim Cannabiskonsum weit vorne vertreten.
An der Spitze der Cannabisnutzung steht Genf mit den höchsten nachgewiesenen Werten in Europa. Dahinter folgen Städte aus den Niederlanden, Deutschland und Slowenien. Berlin belegt den vierten Platz mit 172 Milligramm THC-COOH pro 1.000 Einwohner täglich. Frankfurt findet sich auf Rang neun wieder, mit etwa 150 Milligramm pro 1.000 Einwohner. Mainz liegt auf Platz 15 mit 130,6 Milligramm pro 1.000 Einwohner.
Insgesamt ist der Cannabiskonsum in europäischen Städten im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Die Studie verfolgte auch den Gebrauch anderer Substanzen, darunter Kokain, Amphetamin und Ketamin. Während die Kokain- und Ketaminwerte auf dem Kontinent stiegen, ging der MDMA-Konsum zurück. Die Werte für Amphetamin und Methamphetamin blieben weitgehend unverändert.
Seit der EMCDDA-Erhebung aus dem Jahr 2023 wurden keine aktualisierten lokalen Daten zu den Cannabistrends in Mainz veröffentlicht. Der nächste Europäische Drogenbericht wird erst 2026 erwartet, und die deutschen Gesundheitsbehörden haben noch keine neueren Zahlen für die Stadt vorgelegt.
Die Abwasseranalyse unterstreicht den kontinuierlichen Cannabiskonsum in vielen europäischen Städten, mit Genf an der Spitze. Auch deutsche Städte wie Berlin, Frankfurt und Mainz schneiden in der Untersuchung gut ab. Der nächste offizielle Drogenbericht wird weitere Einblicke in die Entwicklungen liefern – darunter mögliche Veränderungen beim Konsumverhalten in Mainz.






