88-Millionen-Neubau für Verbraucherschutz in Sachsen-Anhalt: Spatenstich in Halle
Amelie Kraus88-Millionen-Neubau für Verbraucherschutz in Sachsen-Anhalt: Spatenstich in Halle
Spatenstich für neues 88-Millionen-Euro-Gebäude des Landesamts für Verbraucherschutz in Sachsen-Anhalt
Mit einer feierlichen Grundsteinlegung begann am Freitagnachmittag der Bau eines modernen 88-Millionen-Euro-Neubaus für das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt. Die Zeremonie fand auf dem Gelände der ehemaligen Fliederweg-Kaserne in Halle (Saale) statt. Die Behörde, die derzeit auf mehrere Standorte verteilt ist, erhält damit künftig ein zentrales und zeitgemäßes Domizil.
Jahre lang war das Amt auf verschiedene Gebäude verstreut, darunter eine alte Villa in der Freiimfelder Straße. Die rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiteten an unterschiedlichen Orten – eine logistische Herausforderung. Der neue Komplex, dessen Fertigstellung für 2028 geplant ist, wird alle unter einem Dach vereinen.
Das 7.500 Quadratmeter große Gebäude umfasst 3.000 Quadratmeter Laborfläche. Finanzminister Michael Richter (CDU) betonte die deutlich verbesserten Arbeitsbedingungen für Verwaltung und Laborpersonal. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) ergänzte, die neue Einrichtung stärke die Fähigkeit des Landes, auf künftige Pandemien zu reagieren.
Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt für die Arbeit der Behörde. Mit der für 2028 geplanten Inbetriebnahme werden Personal und Ressourcen in einem maßgeschneiderten Gebäude gebündelt. Die 88-Millionen-Euro-Investition soll Effizienz und Krisenvorsorge im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens nachhaltig verbessern.






