19 March 2026, 12:01

118 km/h in der 50er-Zone: Hanauer Motorradfahrer verliert Führerschein und Bike

Eine Person mit Helm fährt ein Auto auf einer Strecke, aus dem Rauch austritt, umgeben von orangefarbenen Gegenständen, mit einem unscharfen Hintergrund, der hohe Geschwindigkeit andeutet.

Motorradfahrer rast durch Stadt mit fast 120 km/h - 118 km/h in der 50er-Zone: Hanauer Motorradfahrer verliert Führerschein und Bike

Rasender Motorradfahrer in Hanau: 118 km/h in der 50er-Zone – Führerschein weg, Bike beschlagnahmt

Ein 21-jähriger Motorradfahrer aus Hanau ist mit Tempo 118 in einer 50er-Zone geblitzt worden. Die Behörden reagierten umgehend: Sie verhängten ein Bußgeld, ein Fahrverbot und zogen das Motorrad ein, nachdem weitere Verstöße ans Licht kamen.

Der Vorfall begann, als Polizisten bemerkten, wie der Fahrer seinen Motor zweimal kurz hintereinander laut aufheulen ließ. Bei einer näheren Kontrolle stellten sie fest, dass das Motorrad keinen vorgeschriebenen Schalldämpfer hatte und dadurch deutlich lauter war als erlaubt. Zudem war die Hauptuntersuchung (HU) seit sechs Monaten abgelaufen.

Als die Beamten die Geschwindigkeit des Fahrers überprüften, maßten sie fast 120 km/h – mehr als das Doppelte der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Der Motorradfahrer behauptete später, er habe lediglich die Maschine nach der Winterpause "eingefahren".

Die lokalen Behörden in Hanau gehen seit Jahren konsequenter gegen rücksichtslose Motorradfahrer vor. Zwischen 2024 und 2026 intensivierten die Verkehrspolizei ihre Kontrollen, verhängten über 500 Bußgelder und arbeiteten eng mit der hessischen Landespolizei zusammen. Zu den Maßnahmen gehören nun auch Drohnenüberwachung und schnellere Einsatzzeiten in der Innenstadt.

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Für seinen Verstoß muss der Fahrer nun ein Bußgeld von 1.500 Euro zahlen, erhält ein dreimonatiges Fahrverbot und zwei Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Sein Motorrad wurde sofort beschlagnahmt.

Der Fall unterstreicht Hanaus härtere Linie gegen gefährliche Raserei. Der Motorradfahrer muss mit einem Fahrverbot, hohen Strafen und dem vorübergehenden Verlust seines Bikes rechnen. Die Behörden setzen weiterhin auf verstärkte Überwachung und schärfere Sanktionen gegen Tempoverstöße.

Quelle