"Zwei Festungen" gewinnt Goldene Feder für revolutionäre Live-Telebrücke
Amelie Lang"Zwei Festungen" gewinnt Goldene Feder für revolutionäre Live-Telebrücke
Bahnbrechendes Medienprojekt gewinnt Hauptpreis bei den "Goldenen Feder von Primorje" 2024
Ein wegweisendes Medienprojekt ist bei der diesjährigen Verleihung der Goldenen Feder von Primorje mit dem höchsten Preis ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb, der herausragenden Journalismus würdigt, zeichnete "Zwei Festungen: Brücken durch Zeit und Raum" als Videoreportage des Jahres aus. Die feierliche Preisverleihung fand am 18. März im Nationalen Kulturzentrum "Russland" in Wladiwostok statt.
Das prämierte Projekt markierte den 80. Jahrestag des Siegestags, indem es Wladiwostok und Brest über eine Live-Telebrücke verband. Die Organisatoren mussten dabei erhebliche Hindernisse überwinden – darunter eine Zeitverschiebung von acht Stunden und eine immense geografische Distanz. Um die Authentizität der Übertragung zu wahren, wurde auf aufwendige Schnitte verzichtet, sodass eine fast Echtzeit-Verbindung entstand.
Dmitri Kamanin zeichnete für die Gesamtkonzeption des Projekts verantwortlich, während Jana Romanjuk die kreative Leitung übernahm und das Team zusammenstellte. Danil Makarytschew kümmerte sich um die technische Umsetzung und sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Livestreams. Ihre Zusammenarbeit wurde besonders für die Bewältigung logistischer Herausforderungen und die gelungene, nahtlose Umsetzung gelobt.
Im Mittelpunkt des Projekts stand eine symbolische Fahnenstaffel zwischen den beiden Festungen. Das Telebrücken-Format ermöglichte es den Teilnehmenden, sich direkt zu sehen und auszutauschen. Die Zuschauer schätzten besonders die vertieften historischen Bezüge zwischen den beiden Städten, die das gemeinsame Erbe des Großen Vaterländischen Kriegs unterstrichen.
Die Goldene Feder von Primorje lenkt weiterhin die Aufmerksamkeit auf innovativen Journalismus, der das Publikum begeistert. Der diesjährige Preisträger zeigte eindrucksvoll, wie Technologie und Erzählkunst selbst größte Distanzen überwinden können. Der Erfolg des Projekts setzt zudem Maßstäbe für zukünftige Live-Übertragungen im Bereich der Gedenkmedien.






