Zehn Tage Kampf gegen die Flammen: Brand auf Frachter MV Lascombes endlich gelöscht
Amelie LangZehn Tage Kampf gegen die Flammen: Brand auf Frachter MV Lascombes endlich gelöscht
Große Löschaktion auf dem Frachter „MV Lascombes“ nach zehn Tagen beendet
Die aufwendige Brandbekämpfung auf dem Frachtschiff MV Lascombes ist nach zehn Tagen abgeschlossen worden. Das unter der Flagge der Marshallinseln fahrende Schiff war in den frühen Morgenstunden des 2. April in Brand geraten. Die Behörden bestätigten, dass seit Freitagabend kein Rauch mehr festgestellt wurde.
Das Feuer war in der Nacht vom 1. auf den 2. April ausgebrochen. Trotz erster Löschversuche entzündeten sich die Flammen immer wieder in den Laderäumen. Auf dem Höhepunkt der Krise waren bis zu 190 Einsatzkräfte im Einsatz, darunter 55 Feuerwehrleute, die in der Anfangsphase rund um die Uhr an Bord des Schiffes arbeiteten.
Schlepp- und Löschboote der Bremerhavener Hafenbehörde wurden zur Unterstützung eingesetzt. Die Bremerhavener Feuerwehr leitete die Operation und erhielt für ihre Professionalität und Koordination Lob. Hafenkapitän Stephan Berger betonte die Teamarbeit, die dazu beitrug, die Lage unter Kontrolle zu halten.
Bis Freitagabend konnten die Einsatzkräfte bestätigen, dass das Feuer vollständig gelöscht war und kein neuer Rauch mehr auftrat. Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen, zeigte sich erleichtert über den erfolgreichen Abschluss der Operation.
Die MV Lascombes bleibt zwar unter Beobachtung, aktive Löscharbeiten wurden jedoch eingestellt. Der zehntägige Einsatz umfasste kontinuierliche Überwachung und Brandbekämpfung. Nun werden die Behörden den Zustand des Schiffes bewerten und mögliche weitere Maßnahmen prüfen.






