WM 2023: 48 Teams, neue Regeln für Autofans und mehr Sicherheit auf den Straßen
Ella HuberWM 2023: 48 Teams, neue Regeln für Autofans und mehr Sicherheit auf den Straßen
Die FIFA-Weltmeisterschaft 2023 erlebt eine historische Erweiterung: 48 statt bisher 32 Mannschaften treten vom 11. Juni bis zum 19. Juli gegeneinander an. Erstmals nehmen damit 48 Nationenteams am Turnier teil – eine Steigerung gegenüber den 32 Mannschaften im Jahr 2022, die FIFA-Strebens nach einer breiteren globalen Beteiligung Rechnung trägt.
Deutsche Behörden haben derweil klare Richtlinien für Fans herausgegeben, die ihre Fahrzeuge zur Unterstützung ihrer Nationalmannschaft schmücken möchten. Erlaubt sind kleine Fahnen an den Seitenfenstern sowie Aufkleber, sofern sie die Sicht des Fahrers nicht beeinträchtigen. Auch das vollständige Bemalen des Autos in Nationalfarben ist gestattet – allerdings dürfen Dekorationen keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen.
Strenge Sicherheitsvorschriften bleiben bestehen: Blinker in den Seitenspiegeln müssen sichtbar bleiben, Nummernschilder vollständig lesbar sein. Alle Anbringungen müssen fest montiert sein, lose oder herausragende Teile sind verboten. Fans, die außerhalb von Ballungsräumen unterwegs sind, wird geraten, Fahnen und andere Verzierungen zu entfernen, um Risiken zu vermeiden.
Für die Insassen gelten weiterhin klare Regeln: Mitfahren ist nur auf zugelassenen Sitzen erlaubt, die Promillegrenzen bleiben unverändert. Auch in Fahrergruppen müssen Vorfahrtsregeln beachtet, bei Rot gehalten und Kreuzungen freigehalten werden. Zwar sind Autokorsos in Deutschland grundsätzlich verboten, doch bei Großereignissen wie der WM könnten die Behörden kleinere Verstöße tolerieren.
Mit 48 Teams und einer Laufzeit von fünf Wochen setzt die Weltmeisterschaft 2023 neue Maßstäbe. Fans, die ihre Fahrzeuge schmücken, müssen dabei die Vorgaben einhalten, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die Behörden betonen: Feiern ja – aber nicht auf Kosten der Straßenverkehrsordnung oder der Sicherheit anderer.






