VSG Altglienicke stürmt mit 4:0-Kantersieg ins Berliner Pokalfinale
VSG Altglienicke erreicht als erste Mannschaft das Finale um den Berliner Pokal
Der Viertligist setzte sich mit einem überzeugenden 4:0-Sieg gegen Hertha 03 Zehlendorf im ersten Halbfinale durch. Die Partie im Willi-Sänger-Sportpark in Berlin-Treptow verfolgten 728 Zuschauer.
Die Mannschaft aus der Regionalliga Nordost dominierte von Beginn an. Mehmet Ibrahimi eröffnete mit zwei sehenswerten Treffern den Torreigen, während Erik Tallig und Jonas Nietfeld mit weiteren Toren den Sieg perfekt machten. Trotz der starken Leistung bleibt die Heimstätte des VSG Altglienicke, die Spree-Arena in Fürstenwalde, weiterhin nicht für Regionalliga-Spiele zugelassen.
Der Erfolg folgt auf ein hart umkämpftes 1:1 gegen den BFC Dynamo Anfang März, bei dem Altglienicke bis in die Schlussminuten führte. Historisch stand der Klub stets im Schatten der Berliner Fußballgrößen wie dem BFC Dynamo – einst die dominierende Kraft im ostdeutschen Fußball mit zehn DDR-Oberliga-Titeln in Folge (1979–1988) – oder dem Bundesligisten Hertha BSC.
Das zweite Halbfinale findet am kommenden Sonntag um 14 Uhr statt, wenn Sparta Lichtenberg auf den BFC Dynamo trifft, der aktuell auf Platz 14 der Regionalliga steht.
VSG Altglienicke wartet nun auf den Sieger des zweiten Halbfinals im Endspiel um den Berliner Pokal. Der 4:0-Erfolg markiert einen bedeutenden Meilenstein für den Verein, der bisher noch keinen größeren Titel gewinnen konnte. Im Finale wird sich zeigen, ob die Mannschaft ihren Namen in die Berliner Fußballgeschichte eintragen kann.






