Trump greift Merz wegen Iran-Politik scharf an – "ahnungsloser" Kanzler in der Kritik
Amelie KrausTrump greift Merz wegen Iran-Politik scharf an – "ahnungsloser" Kanzler in der Kritik
Ehemaliger US-Präsident Donald Trump hat den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz wegen des iranischen Atomprogramms scharf angegriffen. Die Kritik erfolgte, nachdem Merz Anfang dieser Woche die US-Strategien in Kriegs- und Diplomatie-Fragen infrage gestellt hatte.
Trump warf Merz vor, für die Bewältigung der Iran-Frage unzureichend vorbereitet zu sein, und bezeichnete ihn in einer öffentlichen Stellungnahme als ahnungslos. Er behauptete, der Kanzler scheine bereit zu sein, ein nuklear bewaffnetes Iran zu akzeptieren – ein Szenario, das Trump als katastrophal für die globale Sicherheit beschrieb.
Der frühere Präsident warnte, dass die gesamte Welt unter die Kontrolle Teherans geraten würde, falls der Iran eine solche Waffe besäße. Seine Äußerungen bezogen sich zudem auf die weiteren Herausforderungen Deutschlands, darunter wirtschaftliche Schwierigkeiten und innere Probleme.
Trumps Kommentare folgten auf Merz' Kritik an der US-Haltung zu Konflikten und Verhandlungen, die dieser in einer Rede am Montag geäußert hatte. Der Schlagabtausch unterstreicht die Spannungen zwischen den USA und Deutschland in der Frage des iranischen Atomprogramms. Trumps Aussagen deuten auf tiefe Meinungsverschiedenheiten hin, wie mit den Ambitionen Teherans umzugehen ist. Der Streit fügt sich in die laufenden Debatten über die transatlantische Sicherheitspolitik ein.






