TikTok-Influencer erklärt Mainz zur "toten Stadt" – und löst Shitstorm aus
Ella HuberTikTok-Influencer erklärt Mainz zur "toten Stadt" – und löst Shitstorm aus
Ein beliebter TikTok-Influencer hat mit einem viral gegangenen Video eine Debatte ausgelöst, in dem er die rheinland-pfälzische Stadt Mainz scharf kritisiert. Sai, ein Fußball-Content-Creator mit 925.000 Followern, veröffentlichte am 1. Juni unter dem Titel „Nein zu Mainz“ eine vernichtende Abrechnung mit der Stadt, die er als „tot“ bezeichnete und der er mangelnde Infrastruktur vorwarf. Seine Äußerungen spalten die Zuschauer: Während einige seine Kritik unterstützen, eilen andere der Stadt zur Verteidigung.
Sais Besuch in Mainz begann mit einer Reihe von Missgeschicken. Die Anreise beschrieb er als nervenaufreibend – mit maroden Straßen und verwirrenden Umleitungen. Vor Ort hatte er Mühe, ein Restaurant zu finden, und landete schließlich bei einem Döner Kebap für acht Euro – die einzige Option, die er ausmachen konnte.
Das Essen bereitete ihm anschließend heftige Magenkrämpfe, was seine Frustration noch steigerte. In seinem Video erklärte er Mainz kurzerhand zur „toten Stadt“ und behauptete: „Hier gibt es nicht mal Gespenster.“ Zudem sprach er der Stadt das Recht ab, sich in Diskussionen über lebendige Orte überhaupt „zu Wort zu melden“.
Die Reaktionen im Netz fielen prompt und gespalten aus. Ein Nutzer bezeichnete Mainz als „Albtraum“ und pflichtete Sai bei, dass Restaurants zu früh schlossen und das kulinarische Angebot begrenzt sei. Andere verteidigten die Stadt jedoch und argumentierten, dass ihre ruhige Atmosphäre und ihr historischer Charme die fehlenden Late-Night-Optionen mehr als aufwiegen.
Das Video hat Mainz unerwartet in den Fokus gerückt – Sais harte Worte lenken die Aufmerksamkeit auf die wahrgenommenen Schwächen der Stadt. Während einige Einwohner und Besucher seine Kritik teilen, betonen andere ihren ganz eigenen Reiz. Die Diskussion hält online an, ohne dass sich ein klarer Konsens abzeichnet.






